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Zweigleisiger Streckenausbau gefordert

WERNE „Wenn wir es nicht schaffen, den zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke Lünen-Münster durchzusetzen, kann es passieren, dass diese Verbindung stillgelegt wird.“

von Von Hubert Kramer

, 22.10.2007
Zweigleisiger Streckenausbau gefordert

CDU-Fraktionsvorsitzender Paul-Heinz Kranemann und seine Kollegen trafen sich am Bahnhof mit Christdemokraten aus Ascheberg und Herbern.

Wernes CDU-Fraktionsvorsitzender Paul-Heinz Kranemann malte gestern ein für die Region erschreckendes Szenario, falls das seit Jahrzehnten geforderte und immer wieder verschobene Projekt nicht realisiert werde.

Zusammen mit der CDU in Ascheberg, Herben und Capelle will er eine Resolution auf den Weg bringen, um ein solches Unheil abzuwenden.

Bis 200 km/h

 „Wir fordern den zweigleisigen Ausbau als Hochgeschwindigkeitsstrecke bis 200 km/h“, lautet deshalb die Kernaussage dieses Papiers. Mitstreiter Ludger Wobbe, CDU-Fraktionsvorsitzender in Ascheberg, sieht das genauso. „Dieses Problem betrifft alle Anrainer der Bahnstrecke“, sagte er . Der jetzige Zustand bringe klare Wettbewerbsnachteile für die betroffenen Kommunen.

„Es ist ganz wichtig, dass wir auf der Achse Hamburg, Münster, Dortmund, Ruhrgebiet und letztlich bis nach Süddeutschland bleiben“, meinte Wobbe. Auch an Bahn AG Ähnlich argumentierte Kranemann. Das gelte gerade mit Blick auf die Konkurrenz-Strecke Dortmund-Hamm-Münster, die sogar dreigleisig ausgebaut sei.

Resolution geht an Mehdorn

Die Resolution solle, sobald sie verabschiedet sei, in einer konzertierten Aktion nicht nur an die heimischen Bundestags- und Landtagsabgeordneten, sondern auch an Bundes- und Landesverkehrsminister sowie an Hartmut Mehdorn, den Vorstand der Deutsche Bahn AG, geschickt werden.

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