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WestLB: Grüne wollen schnelle Lösung

DÜSSELDORF Im Ringen um die Zukunft der WestLB haben sich die Grünen auf die Seite der Sparkassen geschlagen und fordern eine rasches Zusammengehen mit der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW).

WestLB: Grüne wollen schnelle Lösung

Die NRW-Landesbandk WestLB.

Dieser Schritt könne zunächst unter dem Dach einer gemeinsamen Holding vollzogen werden und später in eine Vollfusion münden, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der grünen Landtagsfraktion, Johannes Remmel, in Düsseldorf. „Jedes weitere Hinauszögern wird dazu führen, dass die Werthaltigkeit der WestLB weiter sinkt“, begründete Remmel diesen Vorstoß. Am Ende einer umfangreichen Strukturbereinigung müsse eine „Vereinigte Deutsche Landesbank“ stehen, in der sich alle Länderinstitute wiederfänden.Vorwürfe gegen Jürgen Rüttgers Die Option der Landesregierung, den NRW-Anteil an eine europäische Privatbank zu veräußern, bezeichnete Remmel als unrealistisch. Unter Anspielung auf FDP-Fraktionschef Gerhard Papke warf Remmel Ministerpräsident Jürgen Rüttgers vor, das Feld WestLB vollkommen „einem kleinen Mann mit einer großen Trommel“ überlassen zu haben und damit eine Lösung zugunsten der LBBW zu erschweren. Die Landesregierung hat hingegen wiederholt deutlich zu erkennen gegeben, dass es die von den Sparkassen betriebene schnelle Lösung bis Ende des Monats zugunsten der LBBW auf keinen Fall geben wird.

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