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Westfalia-Senioren müssen Segel streichen

WETHMAR Fußball-A-Ligist Westfalia Wethmar musste bei der Hallenstadtmeisterschaft der Senioren ungewohnt früh die Segel streichen. Erstmals seit dem Jahr 2001 fehlt das Team vom Cappenberger See, wenn am Samstag (5. 1.) in der Rundsporthalle unter den acht Mannschaften der Finalrunde der Stadtmeister ermittelt wird.

von Von Marco Winkler

, 02.01.2008
Westfalia-Senioren müssen Segel streichen

Gegen den Lüner SV wäre für Westfalia Wethmar (blaue Trikots) mehr drin gewesen.

In den Jahren 2002, 03 und 04 reichte es immerhin bis in die Endrunde. 2005 erreichte der TuS sensationell das Finale, unterlag dort dem LSV mit 1:11. Auch im Vorjahr zeigte Wethmar tolle Spiele, kam ins „kleine Endspiel“. Dort war aber wie ein Jahr vorher die junge Truppe zu abgekämpft, musste sich dem VfB 2:6 geschlagen geben.

0:5-Klatsche zum Auftakt

Bei den aktuellen Titelkämpfen schien das Aus nach der 0:5-Klatsche zum Auftakt gegen den ATC vorprogrammiert. Es folgte jedoch der Paukenschlag. Lange Zeit hielten die Grün-Weißen in der zweiten Begegnung gegen den LSV mit. Als sie 3:1 führten tobte die Halle. Die Erinnerung, die Begeisterung, das Können: Alles was die Westfalia in den letzten Jahren in der Halle auszeichnete, war wieder da. Doch statt das Ergebnis zu halten, wollte die Mannschaft noch mehr. Die Sensation noch besser machen.

Enttäuschung war groß

Dies nutzte der Verbandsligist aber schamlos aus. Als es nach der Schlusssirene 5:3 für Lünen stand, war die Enttäuschung groß. Dies war den Wethmarern im folgenden Spiel gegen den FC 74 deutlich anzumerken. Ohne Feuer und Biss ging auch die dritte Partie mit 1:3 verloren. Zum zweiten Mal an diesen Vorrundentag meldete sich die Westfalia jedoch zurück. Mit bekannter Leidenschaft hieß es plötzlich 3:0 gegen Bezirksligist SV Preußen. Schließlich wurde ein 3:2 ins Ziel gerettet.

Packendes Finale gegen die SG Gahmen

In einem packenden Finale gegen die SG Gahmen zog die Westfalia mit dem 2:2 jedoch knapp den Kürzeren. So müssen die Grün-Weißen am Samstag zu Hause bleiben. Die Chance auf die Endrunde verspielte das Team aber nicht im „Endspiel“ gegen Gahmen, sondern in den ersten drei Gruppenspielen. „Wir haben zu undiszipliniert gespielt“, erklärte Trainer Andreas Schneider. Mit ihrer Leidenschaft und vor allem mit ihren treuen und lauten Anhängern wird die Westfalia der Endrunde fehlen. Aber Wethmar ist eine gute Hallen-Mannschaft und wird es bei den nächsten Titelkämpfen sicher erneut versuchen.

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