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Westhofen, Garenfeld, Geisecke und ETuS/DJK im Fahrstuhl

Fußball-Bezirksliga 14

Der Fahrstuhl in der Bezirksliga fährt und fährt und fährt. Manche Teams befördert er raus aus dem Tabellenkeller, für andere Mannschaften fährt er auch am zwölften Spieltag Stockwerk um Stockwerk hinunter.

SCHWERTE

von Von Sebastian Reith

, 07.11.2011
Westhofen, Garenfeld, Geisecke und ETuS/DJK im Fahrstuhl

Der Westhofener Stürmer Stefan Miller scheitert in dieser Szene gegen Ennepetal mit einem Kopfball.

Zu diesen Teams zählt der VfB Westhofen. Stark in die Saison gestartet, verlor Westhofen in den letzten Wochen vier der vergangenen fünf Partien. Wäre da nicht der glückliche Sieg gegen den SC Berchum/Garenfeld gewesen, stünde Westhofen mitten im Abstiegskampf. „Es ist wirklich nicht prickelnd“, sagt VfB-Trainer Michael Kalwa, „wir haben es uns 50 Minuten lang bequem gemacht und erst losgelegt, als es schon zu spät war.“ Doch Kalwa zieht auch Positives aus dem 1:2 gegen den TuS Ennepetal 2: „Wir haben dann wieder einmal gezeigt, dass wir mit jeder Mannschaft mithalten können.“ Ob es da ein günstiger Zeitpunkt ist, dass Westhofen mit Cemspor Hagen einen Aufbaugegner empfängt? „Das ist jetzt die Frage“, ist Kalwa vorsichtig, „wenn wir gegen den Punktelieferanten wieder 50 Minuten so spielen, wird es nicht reichen.“

Gegen Cemspor hatte der SC Berchum/Garenfeld jedenfalls wenig Probleme. „Das ist eine Mannschaft, die nicht in diese Liga gehört“, wusste Trainer Rupert Gerl zu berichten. Beim 3:0-Auswärtserfolg blieb seine Mannschaft erstmals in dieser Saison ohne Gegentor – ein Pflichtsieg, um die Region unter Tage zu verlassen. Gerl ärgerte sich jedoch über die Ansetzung des Schiedsrichters Özgen Bicici, der die Gäste in einigen Situationen klar benachteiligt haben soll. „Er hat uns einen ganz klaren Strafstoß verwehrt“, ärgerte sich Gerl und zählte gleich mehrere Situationen auf.

Der Fahrstuhl, in dem sich der Geisecker SV befindet, hat inzwischen die Dachterrasse im Tabellenmittelfeld im Visier. Nach drei Siegen in Folge sind die „Kleeblätter“ bis auf Rang zehn geklettert und haben sich Luft im Abstiegskampf verschafft. Die Mannschaft“, betont Trainer Gregor Podeschwa erarbeite sich die Siege, „sie alleine ist dafür verantwortlich.“ Es war der erste Saisonsieg unter Podeschwa – die drei anderen Siege waren unter Co-Trainer Hanno Leuer eingefahren worden. „Ich hatte aber nie das Gefühl, dass ich hier überflüssig wäre“, erzählte Podeschwa, der eine Entwicklung in der Mannschaft beobachtet hat: „Vor einem Monat nach den ausgebliebenen Erfolgserlebnissen standen wir noch auf der Stelle und waren verkrampft. Dann kann keine Entwicklung stattfinden. Inzwischen hat sich eine Mannschaft von elf bis 13 Spielern gebildet, die für die Siege verantwortlich ist.“

Der ETuS/DJK Schwerte hat sich durch das 2:2-Unentschieden bei der TSG Herdecke vorerst im Mittelfeld festgesetzt. „Wir haben fast alle Zweikämpfe gewonnen“, stellt sich Biller vor seine Mannschaft, „das einzige, was man noch erwarten kann, ist, fünf Tore mehr zu schießen. Uns fehlt die Kaltschnäuzigkeit.“ Billers Erkenntnis: „Fluppe“ Frohn war mit seiner Gefährlichkeit am Sonntag nicht zu ersetzen. „Wenn du fünf Punkte mehr hast, sieht es ganz anders aus. Aber diese doofen Unentschieden-Punkte bringen uns nicht weiter.“ Mutmacher für Biller war Berkan Vardi, bester Mann auf dem Feld. „Ich hoffe, bei ihm ist durch das Tor jetzt ein Knoten geplatzt.“ Zum Torwartwechsel sagte Biller: „Wenn Haberschuss wieder fit ist, wird er wieder im Tor stehen.“ Allerdings zeigte Sebastian Rost, dass er für den Posten zwischen den Pfosten ein würdiger Ersatz ist.

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