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Wethmar jubelt wieder / BVB kommt der Pflicht nach

Wethmar und Brambauer in der Bezirksliga

Nach dem Abgang von Simon Erling trat für Bezirksligist Westfalia Wethmar beim 2:0 über den FC Roj der „Nehling-Effekt“ in Dortmund Eving ein. Bezirksligist BV Brambauer hat am Sonntag die Pflichtaufgabe VfL Kamen erledigt. Ein Fleißkärtchen verdiente sich der BVB beim 2:0 aber nicht.

Wethmar/Brambauer

, 11.03.2018
Wethmar jubelt wieder / BVB kommt der Pflicht nach

Jan Mantei zeigte sich mit Wethmar beim FC Roj kämpferisch und siegte.

FC Roj – Westfalia Wethmar 0:2 (0:1)

Der Sportliche Leiter und Interimscoach Rolf Nehling erlebte am Sonntag mit dem Fußball-Bezirksligisten Westfalia Wethmar beim 2:0-Sieg beim FC Roj ein Kampfspiel. Der Gastgeber war in den Anfangsminuten bissig, Wethmar hatte aber durch Maik Küchler, der nur den Pfosten traf (5.), die erste Chance.

Die Westfalia hatte danach Glück, dass Bastian Quiering und Paul Mantei einen richtig guten Tag erwischten und hinten alles wegräumten, was vor die Füße kam. So auch in Minute acht, als Serhat Demir aufs Tor von Maik Müller durchlief und von Quiering gestoppt wurde. Küchler hatte auf der Gegenseite erneut Pech. Nach Diagonallauf von Kevin Coerdt und Zuspiel traf Westfalias Stürmer wieder nur den Innenpfosten (22.). Auf der Gegenseite rettete Mantei wiederum gegen Demir (25.)

Eine Minute später traf Tim Heptner nach langer Durststrecke. Nach Zuspiel von Küchler von halbrechts steckte Heptner den Ball aus acht Metern zur Führung ins Netz (26.).

Bis zur Pause kam nicht mehr viel vom FC. Wethmar verlagerte sein Spiel nach dem Seitenwechsel etwas aufs Kontern. Hinten nahm die Westfalia den Kampf an und zeigte Gegenwehr. Lange tat sich nichts vor beiden Toren.

Erst Choukri El Bahat zwang Maik Müller zu einer Parade (54.) Zwei Minuten später rettete Rojs Keeper gegen Küchler. Auch Kevin Coerdt, der erneut für viel Schwung nach vorne sorgte, scheiterte mit einem Distanzschuss. Roj fiel gegen die dicht gestaffelte Westfalia-Abwehr kaum etwas ein. Lange Bälle und Einzelaktionen standen auf der Tagesordnung. Heptner scheiterte mit einem Schuss aus kurzer Distanz am FC-Torwart (76.). Auch ein Schuss von Patrick Schöpf landete knapp über der Torlatte (86.). Roj drängte in der Schlussphase auf den Ausgleich.

Ein Ellenbogencheck von El Bahat gegen Quiering brachte nochmals eine Verschnaufpause. Mit Kampf und Siegeswillen überstand Wethmar auch die Schlussphase. In der Nachspielzeit setzte Wethmar zur Entscheidung an. Nach Vorarbeit von Anderson, der für Küchler kam, schob Heptner in der dritten Minute der Nachspielzeit zum 2:0 ein. Ein ungewohntes Gefühl stellte sich für Wethmar ein. Kollektiver Torjubel und Spielertraube nach dem Abpfiff.

„Das war passabel und ganz ordentlich. Ich bin stolz auf die Mannschaft. Als Kollektiv haben wir das klasse gemacht. Man hat gesehen und der Mannschaft angemerkt, dass sie gewinnen will“, sagte Rolf Nehling.

Teams und Tore
FCR: Ghannam - Diane, Kanmaz, Barry, Dodig, Demir, El Bahat Bouzekry, Arslan, Kop, Aktas, Isik
TWW: Müller - Mantei, Quiering, HolzStorck, Schöpf, Podszuck (Rafael Felsberg), R. Coerdt (Hillmeister), K. Coerdt, Heptner, Küchler (Anderson)
Tore: 0:1 Heptner (26.), 0:2 Heptner (90. + 3)


BV Brambauer – VfL Kamen 2:0 (1:0)

Über weite Strecken souverän, aber ohne viel Glanz. So lässt sich die Leistung des BV Brambauer gegen den Tabellenzwölften mit wenigen Worten beschreiben.

Kamen überließ Brambauer weitestgehend den Ball und verzog sich in die eigene Hälfte, besann sich aufs Verteidigen. Dennoch hatte der BVB gleich eine Chance, doch Marvin Schuster vergab nach einem Freistoß von Daniel Berger. Er zielte aus fünf Metern Entfernung genau auf den starken VfL-Keeper Jens Lassak (5.).

Brambauer nahm die Herausforderung, das Kamener Abwehrbollwerk zu knacken, an. Gut sortiert und mit Geduld spielte man auf das VfL-Tor zu. Echte Passfolgen gelangen dem BV aber nur selten - wenn doch, wurde es sofort gefährlich. So vergab Schuster nach einer Kombination über rechts. Einen Freistoß von Berger parierte Lassak gerade noch so.

Nach einer guten halben Stunde ging die Elf von Jascha Keller verdient in Führung. Schuster machte im Strafraum einen Ball fest und legte im richtigen Moment auf den durchlaufenden Ahmed Ersoy ab. Der guckte Lassak aus und versenkte zum 1:0.

Das offensiv völlig harmlose Kamen hatte dagegen nur eine Chance. BV-Torwart Schaub blieb aus kurzer Distanz aber Sieger im Duell mit Stürmer Marco Priemer. Für Brambauer scheiterten Enrico Christal und Bieber an Lassak.

Der formstarke Ersoy hätte die Partie in der zweiten Halbzeit im Alleingang entscheiden können. Der rechte Mittelfeldspieler setzte sich erst stark im Eins-gegen-eins durch, fand dann aber keine Anspielstation im Strafraum. Kurz darauf vergab er eine Christal-Hereingabe aus nächster Nähe. Später im Spiel kratzte Kamens Philipp Markwald noch einen Versuch von Ersoy von der Linie.

In den letzten zehn Minuten witterte Kamen seine Chance gegen den nun weniger bemühten BV. Mit hohen Bällen und steigendem Ballbesitz machte man den Gastgeber nervös – mehr aber auch nicht. Auf der Gegenseite entschied Schuster die Partie. Nach einer Kamener Ecke musste er aber der Mittellinie nur noch die Distanz zum leer stehenden VfL-Tor überwinden.

„Die Kamener haben uns das Leben sehr schwer gemacht, da sie konsequent in der eigenen Hälfte gestanden haben. Insgesamt geht die Leistung in Ordnung“, sagte BV-Trainer Keller. „Mit dem mannschaftstaktischen Verhalten bin ich defensiv voll einverstanden“, so Kamens Coach Hans Bruch, der aufgrund der angespannten Personallage „begrenzte spielerische Möglichkeiten“ sah.

Teams und Tore
BVB
: Schaub -Coers, Rimkus, Kollakowski, Diekmann - Razanica, Berger (90.+3 Schawaller)- Ersoy, Christal, Bieber (86. Klemt) - Schuster (90.+3 Kronenberg)
VfL: Lassak - König (39. M. Priemer), N. Priemer, Kayabasi, Markwald, Henning, Rumpf, Potthoff, Nasri (75. Möller), Krucinski
Tore: 1:0 Ersoy (33.), 2:0 Schuster (90.+3)
Bes. Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte gegen Razanica wegen wiederholten Foulspiels (90.+1)

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