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Whiskey, Mais, Erdnussbutter: US-Produkte auf der EU-Liste

Brüssel/Washington. Zwischen den USA und der EU droht ein massiver Handelskonflikt. Verhängt US-Präsident Donald Trump wirklich Schutzzölle auf Stahl und Aluminium, könnte die EU scharf reagieren - und auf viele amerikanische Produkte ihrerseits Schutzzölle erheben.

Auf einer vorläufigen Liste der EU-Kommission, die aber noch unter den Mitgliedstaaten abgestimmt werden muss, stehen bereits rund 200 US-Waren. 2017 betrug der Gesamtwert dieser von den USA nach Europa eingeführten Produkte rund 2,8 Milliarden Euro. Die Waren werden vor allem in für US-Wahlen wichtigen Schlüsselstaaten hergestellt.

Die Liste betrifft im wesentlichen Agrarprodukte, Stahl, Textilien und Industriegüter. Zu den von möglichen EU-Schutzzöllen betroffenen Haupteinfuhren aus den USA in die EU zählen mit einem Wert von 564 Millionen Euro Whiskey - darunter der berühmte Bourbon - sowie Maisprodukte (132 Mio. Euro), Tabakwaren (100 Mio. Euro), Cranberries-Beeren (83 Mio. Euro) und Kidneybohnen (81 Mio. Euro). Auch Erdnussbutter, Orangensaft und Reisprodukte sind dabei.

Daneben finden sich auf der Liste etwa Arbeitskleidung, Draht, Flacherzeugnisse aus Eisen, Kau- und Schnupftabak, Motorboote und Motorjachten, Präzisionsstahlrohre, Türen und Fenster, Zigaretten und Weißbleche.

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