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Wieder die Höchststrafe für die Kegler

CASTROP-RAUXEL Auf fremden Bahnen ist für die Sportkegler der KG Castrop-Rauxel in der 2. Bundesliga Nord weiterhin nichts zu holen: Ein 4307:5154 (0:3/21:57) im Derby beim PSV Gelsenkirchen bedeutete für die KG in dieser Spielzeit bereits die vierte sogenannte "Höchststrafe", in Keglerkreisen gleichzusetzen mit der höchst möglichen Pleite.

von Von Mirko Kuhn

, 09.12.2007
Wieder die Höchststrafe für die Kegler

Stefan Sonnhalter musste mit Knieschmerzen und Kreislaufproblemen aufgeben.

Die Enttäuschung hielt sich dennoch in Grenzen. Denn schon bei der Abreise von der Wartburgstraße hatte man sich nicht viel vom Auftritt beim Titelanwärter versprochen. So konnte sich der PSV nach zwei Keglern dann auch gleich um 160 Holz absetzen, nachdem Norbert Jasbinsek im Startblock gleich gründlich neben der Form kegelte und auf nur 750 Holz kam.

Die Gastgeber dagegen präsentierten sich geschlossen stark und landeten allesamt zwischen 846 und 868 Holz, die Vincenzo Condello gleich als Startspieler erreichte. Am ehesten konnte da noch Dennis Purschke im Mittelblock mithalten, der auf den Gelsenkirchener Bahnen gut zurecht kam und mit 837 Holz nur knapp hinter den PSV-Holzzahlen landete. Der frühere Castrop-Rauxeler Spieler Mike Nielinger steuerte indes 855 Holz im Schlussblock zum klaren 3:0 für seinen neuen Club bei.

Novum in Wolfsburg

Sein Pendant auf KG-Seite, Stefan Sonnhalter, musste zu allem Unglück nach 60 Holz mit Knie- und Kreislaufproblemen passen. Der zusätzliche Ausfall lässt die Sorgen der Europastädter zwar nicht weniger werden, in einer aber ohnehin schon entschiedenen Partie fiel Sonnhalters Aus nicht mehr ins Gewicht. Zumal auch Joachim Müller im Schlussblock mit 767 Holz daneben griff.

So mussten die Anhänger abermals das Positive am elften Spieltag auf anderen Bahnen suchen. So zum Beispiel in Wolfsburg, wo es gegen Salzgitter zu einem Novum in der 2. Bundesliga Nord kam. In dem mit Spannung erwarteten Derby nämlich kamen dort beide Teams auf exakt die gleiche Holzzahl. Was den Gastgebern immerhin einen Zähler sicherte. Damit liegen die Niedersachsen jetzt punkt- und bilanzgleich mit der KG nur aufgrund der besseren Zusatzwertung auf dem heiß umkämpften, achten Relegationsrang.

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