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"Wir müssen einiges tun" - Trainer Copar zur Zukunft der CTV-Frauen

RN-Interview

CASTROP-RAUXEL Die Handballerinnen des Castroper TV haben sich am vorletzten Spieltag die Teilnahme an der Aufstiegs-Relegation zur Landesliga gesichert. RN-Mitarbeiter Jörg Laumann sprach mit Trainer Ulrich Copar über die Aussichten für die Entscheidungsspiele und die kommende Saison.

von Von Jörg Laumann

, 29.04.2010
"Wir müssen einiges tun" - Trainer Copar zur Zukunft der CTV-Frauen

Hat auf der Bank der CTV-Frauen das Kommando: Trainer Ulrich Copar.

Es hat sich ja recht frühzeitig herausgestellt, dass es in Bommern, Dorsten und uns drei Aufstiegsanwärter geben würde. Nach unserem Sieg gegen Dorsten in der Hinrunde war klar, dass wir eine gute Rolle spielen können.

Diese Niederlage war sicherlich unnötig. Allerdings hätten wir wohl auch bei einem Sieg gegen Gladbeck den direkten Aufstiegsplatz verpasst, da wir ja beide Spiele gegen Bommern verloren haben.

Ich habe beide Mannschaften beobachtet und festgestellt, dass sie nicht unbedingt mit hohem Tempo agieren. Das hängt aber natürlich auch immer vom jeweiligen Gegner ab.

Wir treten im ersten und zweiten Spiel an. Es wäre mir lieber gewesen, die letzte Partie der Relegationsrunde zu bestreiten. Nach wie vor ist ja noch nicht ganz klar, wie viele Teams tatsächlich aufsteigen.

Der momentane Stand ist, dass nur der Erste der Relegation in die Landesliga aufsteigt. Es gibt aber Gerüchte um den Rückzug eines Teams aus der Regionalliga West, der sich auf unsere Runde auswirkt: Dann gäbe es zwei Aufstiegsplätze.

Auf keinen Fall. Wir spielen die Saison mit vollem Einsatz zu Ende.

Wir werden alles reinwerfen, was geht. Im Relegations-Heimspiel hoffe dann ich auch, dass uns unsere Vereinskollegen auf der Tribüne nach Kräften unterstützen. Lüdenscheid wird zahlreiche Zuschauer mitbringen.

Natürlich. Wir müssen einiges tun, da uns mindestens fünf Spielerinnen verlassen werden: Christiane Lemke, Nurdan Schmidt und Monique Ress beenden ihre Laufbahnen. Dorothea Grillo steht aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung und Franziska Lütz geht für ein Jahr nach Brasilien.

Wir bemühen uns intensiv um neue Spielerinnen und blicken dabei auch in die Nachbarstädte. Die beste Grundlage für solche Gespräche ist es aber, wenn man sagen kann: Im nächsten Jahr spielen wir in der Landesliga.