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Wittke setzt auf NRW-Bahnhofsgipfel

DÜSSELDORF Nach den bislang gescheiterten Anläufen für eine rasche Generalsanierung der vier maroden NRW-Großbahnhöfe Dortmund, Münster, Duisburg und Wuppertal setzt Landesverkehrsminister Oliver Wittke (CDU) jetzt auf eine NRW-Bahnhofskonferenz im Herbst.

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Wittke setzt auf NRW-Bahnhofsgipfel

NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke (CDU) erwartet viel vom Bahnhofsgipfel.

Zu einem solchen Gipfelrunde unter Beteiligung von Bund, Land und Bahn habe das Bundesverkehrsministeriums jetzt die Initiative ergriffen, berichtete Wittke gestern im Verkehrsausschuss des Landtages. Das hätten ihm die beiden Staatssekretäre Jörg Hennerkes und Engelbert Lütke-Daldrup signalisiert.

Gleichzeitig bekräftigte Wittke die Bereitschaft des Landes, nach einer Einigung über die Kostenfrage sofort mit das „Bahnhofspaket NRW“ in Angriff zu nehmen: „Wir können morgen am Tag anfangen“, versicherte er. Dortmund (145 Millionen) müsse für den Rhein-Ruhr-Express fit gemacht werden und sei der zweitwichtigste Knoten in NRW. In Münster (45 Millionen) stehe ein privater Investor Gewehr bei Fuß.

Nachdem für Essen vorab eine Lösung gefunden worden war, geht es noch um eine Aufteilung der verbliebenen Kosten von insgesamt rund 270 Millionen Euro. Dafür, so Wittke, müsse aber der ursprünglich verabredete Schlüssel (50 Prozent Bund, 30 Prozent Land, 20 Prozent Bahn) zu Lasten des Bundes verändert werden.

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