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Wochen der Wahrheit

Stadtlohn Wenn es so etwas wie "Wochen der Wahrheit" geben sollte, dann brechen sie mit dem heutigen Samstag für den Fußball-Verbandsligisten SuS Stadtlohn an: Nach dem vorgezogenen Heimspiel heute gegen den Tabellenzweiten SC Paderborn II (15 Uhr, hülsta-Sportpark) und dem Gastspiel beim Liga-Dritten VfB Hüls (4. 11.) folgt das Derby gegen SpVg Vreden (11. 11.).

"Wir müssen jetzt oben dran bleiben, nachdem wir ein gutes Fundament gelegt haben", verkennt SuS-Trainer Rob Reekers die Situation nicht. Als "Motivations-Künstler" muss er sich dabei nicht beweisen: "Meine Mannschaft weiß, worum es bis zur Winterpause geht."

"Natürlich schmerzt die letzte Heimniederlage gegen Rhynern noch. Aber wir haben in Recklinghausen bewiesen, dass wir auch derartige Belastungsproben bestehen", betont Reekers. Eine weitere steht jetzt bevor: In den richtungsweisenden Partien der nächsten Wochen steht Jordy Koster nicht zur Verfügung: Eine vierwöchige Sperre nach "Rot in Recklinghausen" reißt ein echtes Loch in den SuS-Defensivverbund. "Kai Erning wird diese Lücke schließen. Der Junge hat im Training, in der Vorbereitung und im Pokal mehr als einmal bewiesen, dass er es kann", hält Reekers große Stücke von dem Juniorenspieler.

"Und wir müssen in der Mannschaft nicht zu viele Positionen verschieben", nennt er einen weiteren Vorteil. Ähnlich plant Reekers für den Fall, dass er auf Tobias Gerwing und Björn Bennies - beide konnten wegen Erkältungen in der Woche nicht trainieren - verzichten muss: Mit Jens Weinberg, Jens Roßmöller, Mike Drüner, Mario Beeke und Jakob Fischer hat er entsprechende Alternativen in der "Hinterhand".

"Meine Mannschaft wird sich ordentlich reinknien, um ihrem Betreuer Theo Vennemann ein passendes Geschenk zum 50. zu bereiten", verspricht der Trainer.

Aber: SC Paderborn II glänzt als Tabellenzweiter mit der zweitbesten Abwehr der Liga. Mit einem Altersdurchschnitt von etwa 20 Jahren bietet der Nachwuchs des Zweitligisten "Fußball vom Feinsten", wie Reekers betont. Dagegen müsse sein Team Kampfkraft und ein hohes Tempo setzen: "Dann sehe ich gute Chancen für uns." Mit Sergei Kusmin (30 Jahre) bietet das Gästeteam neben seinen ganzen Talenten auch einen routinierten Fußballer auf: Ihm gelang unter anderem auch der Siegtreffer in Hiltrup. bml

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