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Wuttke: "Kaiser Franz gab bei ersten Schlägen Tipps"

HERBERN Benjamin Wuttke (23 Jahre), Golf-Profi und Golf-Lehrer aus Selm, spricht in einem Interview mit den Ruhr Nachrichten über den Beginn seiner Karriere und seine Faszination für den Sport mit dem kleinen weißen Ball.

von Von Henner Henning

, 06.12.2007
Wuttke: "Kaiser Franz gab bei ersten Schlägen Tipps"

Golfprofi und -lehrer Benjamin Wuttke (23 Jahre) bekam bei seinen ersten Schlägen Tipps von "Kaiser" Franz Beckenbauer.

Herr Wuttke, wie und wann sind Sie zum ersten Mal mit der Sportart Golf in Berührung gekommen?Wuttke:Im Sommer 1998 war ich mit meinem Vater Wolfram (ehemaliger Fußball-Nationalspieler, d. Red.) auf Mallorca, er war dort für die Fußball-Schule von Rudi Völler tätig. Der Golfplatz direkt daneben lockte mich irgendwie, ich wollte mal ein paar Schläge ausprobieren. Und schon hatte mich der Golf-Virus gepackt. Und die Krönung war, dass bei meinen ersten Schlägen "Kaiser" Franz Beckenbauer neben mir stand und mir Tipps gegeben hat.

Wie ging es dann mit Ihrer Karriere weiter?Wuttke: Ich habe schnell Fortschritte gemacht und war dann vier Jahre lang Amateur. Mit 18 Jahren habe ich dann in Fröndenberg meine Ausbildung zum Golf-Pro gemacht, ehe ich 2005 im Golfclub Westerwinkel Trainer wurde und nebenher als Profi auf der EPD-Tour Turniere spielte.

Was macht Ihnen als Golftrainer am meisten Spaß?Wuttke: Der schönste Erfolg für mich als Trainer ist, wenn ich erkenne, dass die Schüler das umsetzen, was ich ihnen vermittelt habe. Das gibt mir als Coach ein gutes Gefühl.

"Golf ist ein Sport, in dem man nie auslernt."

Ist es für Sie als Selmer ein besonderes Gefühl, beim Golfclub Westerwinkel tätig zu sein?Wuttke: Natürlich ist es für mich etwas besonderes. Ich habe hier das Golfspielen gelernt. Ich habe hier ein tolles Umfeld, es macht einfach Spaß. Und die Zusammenarbeit mit meinem ehemaligen Trainer und jetzigem Chef Carsten Heinz klappt super. Die Chemie stimmt, wir sind ein gutes Team.

Was macht für Sie die Faszination der Sportart Golf aus?Wuttke: Golf ist ein Sport, in dem man nie auslernt. Nicht Tiger Woods, nicht Bernhard Langer und auch Benjamin Wuttke nicht. Golf macht demütig. Mein Leitsatz ist: Einen guten Golfschlag hat jeder. Aber einen schlechten Golfschlag so gut zu machen, dass er nicht so schlecht ist, ist die Kunst beim Golfspielen.

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