Zahl ausländischer Schüler wächst

In den nordrhein-westfälischen Klassenzimmern wächst der Anteil ausländischer Schüler. Im vergangenen Schuljahr wurden fast 43 000 mehr ausländische Schüler in NRW unterrichtet als noch im Schuljahr 2015/16. Das teilte das Schulministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf mit. Nach Zahlen des Statistischen Landesamts hat bereits jeder dritte Schüler in NRW eine Zuwanderungsgeschichte - im Schuljahr 2010/11 war es erst jeder vierte.

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Düsseldorf

, 20.02.2018, 11:18 Uhr / Lesedauer: 1 min
NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP). Foto: Marcel Kusch/Archiv

NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP). Foto: Marcel Kusch/Archiv

Für die Lehrkräfte sei das mit besonderen Herausforderungen verbunden, sagte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) der dpa. In einem neuen Erlass will die Landesregierung nun präzisieren, in welcher Form zugewanderte Schüler am besten in Deutsch unterrichtet werden können.

Der Entwurf, der derzeit von den Verbänden beraten wird, sieht drei Möglichkeiten vor: eigene Lerngruppen in externen Klassen, kompletter Unterricht in Regelklassen und eine Mischform. Befristet sollen auch Teilstandorte zugelassen werden, wo ausschließlich zugewanderte Kinder unterrichtet werden, falls es räumliche Engpässe gibt. Der Erlass soll zum 1. August in Kraft treten.

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