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Zahl der Drogentoten in NRW nahezu unverändert

Düsseldorf. Im vergangenen Jahr wurden in NRW 203 Todesfälle durch illegale Drogen registriert. Das entsprach nahezu der Zahl des Vorjahres.

Zahl der Drogentoten in NRW nahezu unverändert

Ein Drogensüchtiger spritzt sich Heroin. Foto: Boris Roessler/Archiv

Die Zahl der Drogentoten ist in Nordrhein-Westfalen 2017 im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert geblieben. Mit 203 Todesopfern war sie nach 204 Toten 2016 sogar leicht rückläufig, teilte das NRW-Gesundheitsministerium in Düsseldorf auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

Damit setzte sich der deutliche Anstieg des Jahres 2016 nicht fort. Damals hatte sich die Zahl nach mehrjährigem Rückgang deutlich um zwölf Prozent erhöht. Vor zehn Jahren (2007) waren in NRW noch 374 Menschen an illegalen Rauschgiften gestorben. Die Zahlen enthalten nicht die Todesfälle infolge legaler Drogen wie Alkohol und Nikotin.

Vor wenigen Tagen hatte der Tod einer jungen Frau in Köln für Aufsehen gesorgt. Die 19-Jährige soll nach dem Besuch eines bekannten Kölner Nachtclubs und dem Konsum von Ecstasy gestorben sein. Insgesamt bleibt der Anteil der Todesfälle durch die Droge mit dem Wirkstoff MDMA gering: Die Zahl der Todesfälle durch die Aufputschdroge stieg 2017 auf vier Fälle - nach drei Ecstasy-Toten im Vorjahr.

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