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Fußball: Aktuell müssen 132 Seniorenspiele nachgeholt werden

Zahl der Spielausfälle in diesem Jahr extrem

KREIS Allein bei den Herren im Teilkreis Ahaus stehen aktuell 132 Kreisligaspiele aus. Einige Mannschaften müssen in den kommenden Wochen noch ganze sechs Partien nachholen.

Zahl der Spielausfälle in diesem Jahr extrem

Platzsperren und dadurch bedingte Ausfälle haben das bisherige Spieljahr für die Fußballer auf Kreisebene geprägt. Welche Auswirkungen das hat, schildern wir in Fragen und Antworten.

Wie viele Spiele sind 2018 bisher ausgefallen? Allein in den Staffeln der Männer im Teilkreis Ahaus (Kreisliga A1, B1, C1, D1 und D2) müssen aktuell 132 Spiele nachgeholt werden. Hinzu kommen etliche in den Frauen- und Nachwuchsligen.

Ist das mit Rückblick auf die vergangenen Saisons ein normaler Wert? „Das ist schon ein extremer Wert“, sagt Stafelleiter Manfred Nieland. „Vor ein paar Jahren hatten wir mal um die 100, aber an so viele wie jetzt kann ich mich nicht erinnern.“

Was waren die Ursachen für die Ausfälle? Mal sorgten starke Regenfälle, mal Frost – wie am vergangenen Wochenende – für die Spielausfälle. Zum Teil wurden nicht nur Rasenplätze, sondern auch Kunstrasen, für unbespielbar erklärt.

Wann werden die ganzen Spiele nachgeholt? Die Fußballer können sich auf intensive kommende Wochen einstellen. Vereinzelt werden die Partien bereits in dieser Woche ausgetragen (siehe Übersicht rechts). Richtig knackig wird das Programm dann ab den Osterferien. In sämtlichen Kreisligen finden Nachholspiele am Gründonnerstag (29. März) sowie am eigentlich spielfreien Ostermontag statt. Vereinzelt wird am Karsamstag gespielt. Auch in der Woche nach den Osterferien (9. bis 13. April) stehen etliche Nachholpartien auf dem Programm, Hauptspieltag ist hier Donnerstag, 12. April. Gleiches gilt für die nachfolgende Woche, wo die meisten Spiele am 19. April ausgetragen werden. Die ausgefallenen Spiele des vergangenen Wochenendes folgen dann voraussichtlich in der letzten April-Woche.

Welche Mannschaften sind besonders betroffen? Generell sind das natürlich die Teams, deren Spiele in den vergangenen Wochen ausschließlich auf Rasen angesetzt waren. Besonders häufig waren die Spielflächen in den Städten Ahaus und Vreden und den Gemeinden Heek und Legden gesperrt. Ein extremes Beispiel stellt die A-Liga-Mannschaft von Union Wessum dar: Seit dem 19. November stand das Team nicht mehr in einem Meisterschaftsspiel auf dem Platz und hat mit 15 Partien jetzt schon sechs (!) weniger ausgetragen als etwa die SG Coesfeld II in derselben Liga. „Toppen“ kann das noch Germania Asbeck in der Kreisliga C mit erst 14 Partien – damit ist ein Drittel der bisherigen Saisonspiele ausgefallen.

Wie gehen die betroffenen Vereine damit um? Viele Klubs, die auf Naturrasen angewiesen sind, fühlen sich im Wettbewerb benachteiligt. Gerade mit Blick in den Süden des Fußballkreises Ahaus/Coesfeld, wo fast sämtliche Vereine über Kunstrasenplätze verfügen. Manfred Nieland kann den Unmut der Klubs verstehen, die wochenlang im Rhythmus Donnerstag-Sonntag ran müssen. „Aber wir werden es auch in diesem Jahr hinbekommen.“

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