Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Zeichnungsfrist für Bürgersolaranlage beginnt

Versammlung am 6. Mai

NORDKIRCHEN Mit der Bürgersolaranlage auf dem Dach der Nordkirchener Gesamtschule geht es voran. Am Mittwoch stellte die dazu gebildete Arbeitsgruppe ihre Ergebnisse vor.

von Von Matthias Münch

, 28.04.2010
Zeichnungsfrist für Bürgersolaranlage beginnt

Bürgermeister Bergmann (2.v.r.) mit (v.l.) Markus Patschke, Prof. Dr. Reinhard Volmer, Wilfried Jakobs und Johannes Pohlmann von der Arbeitsgruppe.

Bürgermeister Dietmar Bergmann begrüßte Prof. Dr. Reinhard Volmer als Sprecher und weitere Mitglieder der Arbeitsgruppe im Rathaus.  

Am 6. Mai, wird um 19.30 Uhr die dritte Bürgerversammlung im Forum der Gesamtschule stattfinden. Dann beginnt die Frist, in der die Bürger Anteile an der Photovoltaikanlage zeichnen können. Betreiber der Anlage wird eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR). Sie wurde bereits gegründet. Eine Satzung liegt vor. Vorläufiger Geschäftsführer ist Prof. Volmer. In einem Vertrag der GbR mit der Gemeinde ist die Überlassung des Schuldaches geregelt. An Stelle einer Miete wird die GbR wird die Dachsanierung des Altbaus übernehmen. Sie ist Voraussetzung, weil die Anlage sonst gar nicht installiert werden könnte. Voraussichtlich zum 1. Juli wird die Einspeisevergütung für Strom von Dach-Solaranlagen um 16 Prozent gesenkt. Bis dahin ist die Nordkirchener Anlage nicht zu bauen. Auf der anderen Seite dürften die Modulpreise weiter sinken. Unter Berücksichtigung dieser offenen Fragen wird die Rendite, die die GbR auf das eingezahlte Kapital zahlt, bei über sechs Prozent liegen.

Die Anlage wird rund 700.000 Euro kosten. Dafür beginnt die erste einwöchige Zeichnungsfrist am 6. Mai nur für Nordkirchener Einwohner. Sie können Anteile von maximal 10.000 Euro pro Kopf erwerben. Wird die angestrebte Investitionssumme nicht erreicht, soll es eine zweite und dritte Frist geben. In Runde 2 wird die Grenze von 10.000 Euro aufgehoben, in Runde 3 die Beschränkung auf Nordkirchener Einwohner.