Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Zeit in Capelle nicht missen

CAPELLE Pfarrer Johannes Reimann geht aus gesundheitlichen und Altersgründen am 1. September in den Ruhestand. Matthias Münch sprach mit dem 71-Jährigen über seine Zeit in der katholischen Kirchengemeinde St. Dionysius in Capelle.

Anzeige

Herr Pfarrer, wie lange waren Sie in Capelle? Reimann: 17 Jahre lang, seit Juli 1990.Wie haben Sie die Zeit in der Gemeinde St. Dionysius empfunden? Reimann: Mit Sicherheit sehr positiv. Es gab Höhen und Tiefen. Aber die Freude überwiegt ganz klar. Es ist eine schöne und erbauliche Zeit gewesen, die ich nicht missen möchte.Was hat Sie besonders beeindruckt? Reimann: Die Mitarbeit der Gemeindemitglieder in den Gremien war immer sehr gut. Ich kann gar keine Gruppe hervorheben. Alle haben immer wunderbar mitgezogen. Sie feiern Ihren offiziellen Abschied beim Pfarrfest am kommenden Sonntag (26.). Wie wird der Tag gestaltet? Reimann:Er beginnt mit dem Gottesdienst um 9.30 Uhr, den ich selbst gestalte mit Kindern und Jugendlichen und mit dem MGV Cäcilia. Die Botschaft des Gottesdienstes lautet: Mit Christus und den Menschen leben und teilen. Zum Beispiel wird ein Messdiener symbolisch ein kleines Brot zum Altar bringen.  

Was wünschen Sie sich zu diesem Tag?Reimann: Es soll ein schönes Fest und ein harmonischer Abschied werden. Ich möchte keine Geschenke. Die Kollekte steht auch unter der Überschrift "Teilen". Sie ist für zwei Missionsprojekte in Afrika bestimmt. Je zur Hälfte für ein Wasserkraftwerk in Tansania und für eine Schule in Zimbabwe. Dort soll armen Kinder Unterhalt bezahlt werden, damit sie die Schule besuchen können. 

Wo werden Sie Ihren Ruhestand verbringen?Reimann: Ich werde demnächst zusammen mit meiner Schwester nach Dingden am Niederrhein ziehen und dort im Betreuten Wohnen des St. Josef-Altenheims leben. In Dingden war ich fünfeinhalb Jahre lang als Kaplan tätig. 

Wird Ihre Stelle in Capelle wieder besetzt?Reimann: So weit ich weiß, wird es keinen aktiven Nachfolger geben. Die Betreuung der Capeller Gläubigen wird durch unseren Diakon Reinhard Focke und durch die Pfarrer in Nordkirchen und Südkirchen erfolgen.

Anzeige
Anzeige