Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Zepanski köpft SVS zum Sieg

Fußball

SCHERMBECK Der SV Schermbeck ist und bleibt die Mannschaft der Rückrunde. Mit dem 1:0 bei der SSVg. Velbert sicherte sich die Stroetzel-Elf gestern den 22. Rückrunden-Punkt im neunten Spiel.

18.04.2010
Zepanski köpft SVS zum Sieg

Stefan Zepanski will ab Mitte September wieder beim SV Schermbeck angreifen.

Der Sieg hat den Trainer ein Essen gekostet: „Ich habe versprochen, dass ich einen ausgebe, wenn wir ohne Gegentor gewinnen“, lässt sich Stroetzel diesen Erfolg gerne etwas kosten. Verständlicherweise war der Trainer sehr stolz auf seine Mannschaft, da sie seine Marschroute eingehalten hatte. Stroetzel wollte auf Zeit spielen. „Velbert hat in der Woche schon ein Spiel gehabt. Ich habe damit gerechnet, dass die warmen Temperaturen gegen Ende auch ihren Tribut fordern würden.“ Genau so kam es auch. Die Zuschauer sahen einen hinten dicht stehenden SV Schermbeck, der mit Seyit Ersoy eine einzige Spitze aufbot, die aber nur selten eingesetzt wurde. So musste SVS-Schlussmann Christoph Müller im ersten Durchgang nur einmal eingreifen. Schermbecks Yves Lupitu startete auf der anderenen Seite ein Solo, ließ vier Mann stehen und scheiterte dann an Velberts Schlussmann. Es blieb auch im zweiten Abschnitt eine sehr kampfbetonte und sehr schnelle Partie. Auf Torszenen mussten die Zuschauer aber dennoch erneut verzichten. Es spricht aber für den SVS im Jahre 2010, dass er nicht nur hinten besser steht, sondern auch vorn einen Killerinstinkt entwickelt. Vier Minuten vor dem Ende schlug Tuncay Turgut einen Freistoß in den Strafraum. Stefan Zepanski kam zeitgleich mit dem Velberter Abwehrspieler zum Kopfball, und die Kugel flog ins Tor (86.). Diese knappe Führung brachte der SVS über die Zeit. Martin Stroetzel will noch nicht davon reden, dass der Klassenerhalt jetzt nur noch eine Formalie sei: „Dazu ist es viel zu früh und die unteren Clubs punkten allesamt. Wir haben aber einen Fuß in der Tür und den anderen schon über die Schwelle.“ Jetzt können die Schermbecker am Mittwoch selbstbewusst zum Pokalspiel nach Münster reisen.

Müller, Turhal, Djuliman, Zepanski, Konowski, Lupitu, Jansen (89. Poch), Gündoganm Turgut (68. Kiral), Köse (85. Kalender), Ersoy.

0:1 Zepanski (86.).