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Zidan Matchwinner für Ägypten

Kumasi/Ghana (dpa) Beim Hamburger SV in der Fußball-Bundesliga nur Edelreservist, beim Afrika-Cup die große Nummer: Mohamed Zidan unterstrich mit zwei Toren beim 4:2 gegen Kamerun einmal mehr seinen immensen Wert für Titelverteidiger Ägypten.

Beim Hamburger SV in der Fußball-Bundesliga nur Edelreservist, beim Afrika-Cup die große Nummer: Mohamed Zidan unterstrich mit zwei Toren beim 4:2 gegen Kamerun einmal mehr seinen immensen Wert für Titelverteidiger Ägypten.

«Wir sind nicht nur Titelverteidiger, wir haben den Afrika-Pokal auch schon fünfmal gewonnen und wollen noch einen Titel hinzufügen. Wir haben eine sehr gute Mannschaft, die das auch schaffen kann», kündigte der 26 Jahre alte Angreifer vollmundig an. In der Rückrunde der Saison 2006/07 hatte Zidan für den späteren Absteiger FSV Mainz 05 in der Bundesliga Tore am Fließband geschossen, beim HSV stockt die Torproduktion noch.

Obwohl nicht unbedingt als Favorit ins Spiel gegangen, lieferte Ägypten gegen Kamerun eine Demonstration der Stärke ab. «Wir haben unser erstes Spiel gewonnen, weil wir es positiv angegangen sind. Wir haben die ersten 45 Minuten kontrolliert und deswegen auch verdient gewonnen», analysierte Zidan die 90 Minuten in Kumasi/Ghana, in der auch Hosni Abd-Rabou als Doppeltorschütze für die «Pharaonen» zu überzeugen wusste. Beide Treffer für die von Otto Pfister trainierten «Unbezähmbaren Löwen» erzielte Barcelonas Stürmerstar Samuel Eto'o.

«Kamerun ist nun vergessen. Wir haben jetzt noch zwei weitere Spiele, die wir gewinnen wollen. Wenn wir dann durch sind, sehen wir weiter», versprach Zidan den Fans, dass sich seine Mannschaft nicht auf den Lorbeeren ausruhen wolle. Sambia besiegte den Außenseiter Sudan mit 3:0 und setzte sich noch vor Ägypten an die Tabellenspitze.

Dagegen begann das Turnier für Otto Pfister, der bei der WM 2006 die Nationalmannschaft von Togo trainiert hatte, mit einer herben Enttäuschung. Nach Berti Vogts mit Nigeria (0:1 gegen Elfenbeinküste) und Reinhard Fabisch mit Benin (0:1 gegen Mali) startete er als dritter deutscher Coach mit einer Niederlage. Pfister, für den Kamerun schon die neunte Trainer-Station ist, reagierte nach einer total verkorksten ersten Halbzeit und brachte in Alex Song und Achille Emana zwei neue Spieler. Nach dem Anschlusstreffer durch Eto'o (51. Minute) keimte nochmals Hoffnung auf, doch Hosnis zweiter Treffer neun Minuten vor Schluss machte alle Hoffnungen zunichte.

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