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Das Morgen-Update

Züge fahren nicht, Stockmeyer ruft Wurst zurück, USA droht Shutdown

NRW Auch am Tag nach Friederike fahren zahlreiche Züge in NRW nicht - und: Das Auskunftssystem der Bahn funktioniert nicht zuverlässig. Die westfälische Firma Stockmeyer ruft eine Wurst wegen Salmonellen zurück, in den USA droht ein „Shutdown“ - hier ist das Morgen-Update.

Das Wetter:

Der Verkehr

Viele Züge in NRW fahren nach dem Sturm Friederike auch heute Morgen nicht. Besonders problematisch: Auch das Auskunftsystem der Bahn funktionierte zwischendurch nicht zuverlässig, läuft aber inzwischen wieder.

Hier ist eine aktuelle Übersicht:

NRW Durchatmen in NRW - und Aufräumen. Nach dem Orkan „Friederike“ kommt NRW langsam wieder zur Ruhe. Acht Menschen hat der Orkan das Leben gekostet, Dutzende wurden verletzt. Für Bahnreisende und Pendler gibt es weiter erhebliche Behinderungen. Züge auf einigen Linien in NRW fallen ganz aus, andere Linien fahren teilweise. Eine Übersicht.mehr...

 

Das ist gestern Abend und in der Nacht passiert

  • Wegen Salmonellen hat die Westfälische Fleischwarenfabrik Stockmeyer eine Charge Teewurst zurückgerufen. Im Rahmen amtlicher Untersuchungen seien Salmonellen festgestellt worden, ließ die Firma mitteilen. Betroffen seien die 125-Gramm-Packungen „Delikatess Teewurst“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 08.02.2018 und der Chargennummer L87 HXS. Die Produkte wurden in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Hessen, Rheinland-Pfalz und Bayern verkauft.

  • Der Flüchtlingsrat NRW hat sich für die Einführung einer sofortigen Schulpflicht für geflüchtete Kinder ausgesprochen. „In den Erst- und Landesaufnahmeeinrichtungen gibt es für die Kinder zwar das Recht auf Schule, aber keine Schulpflicht“, sagte Birgit Naujoks vom Flüchtlingsrat NRW. Die Kinder haben nach Angaben des Flüchtlingsrats meist monatelang nicht die Möglichkeit, eine Schule in Nordrhein-Westfalen zu besuchen. „Es ist keine Seltenheit, dass die Kinder für sechs Monate nicht in die Schule gehen. (...) Das muss geändert werden“, äußerte sich Naujoks.

  • Ein kalifornische Ehepaar, das seine 13 Kinder unter grausamen Bedingungen gefangengehalten haben soll, hat die Vorwürfe bei der Anklage vor Gericht zurückgewiesen. Die Eltern hätten auf „nicht schuldig“ plädiert, teilte die Staatsanwaltschaft in Riverside mit. Der nächste Gerichtstermin wurde für Ende Februar festgesetzt. Das Paar aus der Stadt Perris südöstlich von Los Angeles war unter anderem wegen Folter, schwerer Misshandlung und Kindesgefährdung angeklagt worden. Im Falle einer Verurteilung droht beiden lebenslängliche Haft.

  • Kommt es zum „Shutdown“ oder nicht? In den USA steht ein Herunterfahren von Regierung und Verwaltung aus finanziellen Gründen weiter auf Messers Schneide. Um Mitternacht läuft eine Frist ab, bis zu der von Kongress und Weißem Haus ein Kompromiss gefunden sein muss. Das Repräsentantenhaus stimmte zwar mit klarer Mehrheit der Republikaner einem Gesetzentwurf zu, der eine solche Schließung erneut kurzfristig bis zum 16. Februar vermeiden würde. Entscheidend ist aber nun die Abstimmung im Senat, der zweiten Kongresskammer.

  • Wegen heftiger Turbulenzen hat ein Flugzeug der Malaysia Airlines mit 224 Passagieren an Bord in Australien zwischenlanden müssen. Die Maschine der malaysischen Fluggesellschaft wurde auf dem Flug von Sydney in Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur heftig durchgeschüttelt. Die Passagiere berichteten von lauten, hämmernden Geräuschen. Malaysia Airlines war in den vergangenen Jahren mehrfach in den Schlagzeilen. Im März 2014 verschwand Flug MH370 plötzlich von den Radarschirmen. Das Schicksal der insgesamt 239 Passagiere und Besatzungsmitglieder ist bis heute ungeklärt.

  • Auf der Strandpromenade an der Copacabana in Rio de Janeiro ist ein Fahrzeug in eine Menschenmenge gefahren. Dabei wurde brasilianischen Medienberichten zufolge ein acht Monate altes Baby getötet, mindestens 15 weitere Menschen wurden verletzt. Der Fahrer habe die Kontrolle über seinen Wagen verloren, von einem Terroranschlag werde nicht ausgegangen, schrieb die Militärpolizei des Bundesstaates auf Twitter. Der 41-jährige Fahrer gab demnach an, er habe am Steuer einen epileptischen Anfall erlitten.

Das wird heute spannend oder wichtig:

  • Zwei Fußballfans sollen einen jungen Mann beinahe getötet haben - weil dieser Anhänger eines anderen Bundesligavereins ist. Die beiden 20-Jährigen stehen von heute an unter anderem wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung vor dem Landgericht Marburg. Laut Staatsanwaltschaft geht es um Anhänger von Schalke 04 und Borussia Dortmund. Einem Bericht der „Oberhessischen Presse“ zufolge sollen die Angeklagten Schalke-Anhänger sein, einer wird demnach der Ultra-Szene zugeordnet.

  • Im Insolvenzverfahren für die Air-Berlin-Tochter Niki läuft heute eine weitere wichtige Frist ab. Bis dahin haben Interessenten eine zweite Chance, ein Angebot für die Fluglinie abzugeben - nun aber bei der österreichischen Insolvenzverwalterin. Auf Drängen des Fluggastportals Fairplane war in der Alpenrepublik ein zweites Hauptverfahren beim Landgericht Korneuburg eröffnet worden.

  • Hertha BSC will nach dem missglückten Rückrundenstart in Stuttgart nun gegen Dortmund den ersten Sieg des Jahres 2018 einfahren - beim BVB dreht sich wieder alles um Pierre-Emerick Aubameyang. Der zuletzt suspendierte Gabuner steht (20.30 Uhr/Eurosport) für die Partie in der Fußball-Bundesliga in Berlin wieder nicht im Kader des Revierclubs.

    DORTMUND Nächster Paukenschlag beim BVB: Ohne Pierre-Emerick Aubameyang reisen die Schwarzgelben nach Berlin. Der Verbleib des Torjägers in Dortmund wird immer unwahrscheinlicher. Zudem muss Erik Durm erneut wochenlang pausieren.mehr...

  • Thyssenkrupp-Chef Heinrich Hiesinger steht wohl ein turbulentes Aktionärstreffen bevor. Er stellt sich bei der Hauptversammlung des Konzerns heute in Bochum den Fragen der Aktionäre. Dabei muss er mit massiver Kritik rechnen. Bereits im Vorfeld des Aktionärstreffens hatten Investoren den Druck auf den Konzernchef erhöht und eine Zerschlagung des Unternehmens gefordert.

  • Der Prozess um den Einsturz des Kölner Stadtarchivs wird heute mit der Befragung von zwei Angeklagten fortgesetzt. Die beiden Bauleiter und drei weitere Mitarbeiter von Baufirmen und den Kölner Verkehrsbetrieben (KVB) sind wegen fahrlässiger Tötung und Baugefährdung angeklagt. Bei dem Unglück 2009 waren zwei Anwohner gestorben, es entstand ein Milliardenschaden.

  • Kanzlerin Angela Merkel wird Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron in Paris treffen. Thema ist vor allem der bevorstehende 55. Jahrestag der Unterzeichnung des Élysée-Freundschaftsvertrages am Montag kommender Woche (22. Januar). Die beiden Spitzenpolitiker wollen zudem europapolitische und internationale Fragen erörtern.

  • Die Union bringt im Bundestag einen Gesetzentwurf zum Familiennachzug für Flüchtlinge ein. CDU und CSU wollen erreichen, dass die Familienzusammenführung für subsidiär Schutzberechtigte mindestens so lange ausgesetzt bleibt, bis die nächste Regierung dafür neue Regeln aufgestellt hat. Die von der Bundesregierung im Asylpaket II beschlossene Aussetzung würde, wenn es keine Verlängerung gibt, am 17. März enden.

  • Zwei Tage vor der Entscheidung der SPD über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit der Union beraten heute als letzte Landesparteivorstände die in Rheinland-Pfalz und Bayern über das Für und Wider eines solchen Bündnisses. Förmliche Beschlüsse oder Empfehlungen an die Delegierten beider Landesverbände sind aber nicht geplant.

  • Die deutschen Handballer stehen heute (18.15 Uhr/ZDF) schon zu Beginn der Hauptrunde bei der EM in Kroatien unter Druck. Will der Europameister den angepeilten Einzug ins Halbfinale nicht schon früh aus den Augen verlieren, muss er in Varazdin gegen Tschechien unbedingt gewinnen. Von den drei Gegnern in der nächsten Turnierphase nach der Vorrunde sind die Tschechen der nominell leichteste.

  • Die Internationale Grüne Woche öffnet heute ihre Hallen. Auf der Landwirtschaftsmesse in Berlin zeigen in diesem Jahr 1660 Aussteller aus 66 Ländern ihre Produkte. 1060 von ihnen kommen aus Deutschland, 600 aus dem Ausland. Am Eröffnungsrundgang wollen Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU), EU-Kommissar Phil Hogan und der Berliner Regierungschef Michael Müller (SPD) teilnehmen.

  • Kakerlaken und Maden aufgepasst: Heute startet der deutsche Privatsender RTL in Australien die zwölfte Staffel seiner Dschungelshow „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“. Zwölf mehr oder minder prominente Kandidaten treten dort an, um unter sich über einen Zeitraum von zwei Wochen bis zum 3. Februar die „Dschungelkönigin“ oder den „Dschungelkönig“ auszumachen.

  • Der Weltranglisten-Erste Rafael Nadal kämpft heute bei den Australian Open der Tennisprofis in Melbourne um den Einzug in das Achtelfinale. Der 31 Jahre alte Spanier trifft im ersten Match der Night Session (9.00 Uhr MEZ/Eurosport) auf den an Nummer 28 gesetzten Damir Dzumhur aus Bosnien-Herzegowina. Deutsche Profis sind am fünften Turniertag nicht im Einsatz.

Hier geht es zum täglichen Update von Borussia Dortmund und Schalke 04.


Heute vor...


... 40 Jahren lief in Emden der letzte VW Käfer aus europäischer Fertigung vom Band.

Das ist in den sozialen Netzwerken los:

Der Kampf gegen Hass und Hetze im Internet kommt nach einer neuen Untersuchung der EU-Kommission auch ohne gesetzliche Regelungen zügig voran. Zahlen der Brüsseler Behörde zufolge nahmen die Unternehmen Facebook, Twitter und YouTube zuletzt rund 70 Prozent aller beanstandeten Inhalte auf Grundlage ihrer freiwilligen Selbstverpflichtung aus dem Netz. Dies war deutlich mehr als bei der Überprüfung im Mai vergangenen Jahres. Damals konstatierte die Kommission eine Löschquote von 59 Prozent. Ende 2016 lag sie noch bei nur 28 Prozent.

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