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Fußball-Westfalenliga: SpVgg Vreden in Neuenkirchen

Zug um Zug zum Ziel

Vreden An der Tabellenspitze der Westfalenliga geht es derzeit ein wenig zu wie beim Schach. Die SpVgg Vreden sucht ihre Stellung fürs Endspiel. In Neuenkirchen trifft sie auf einen heimstarken Gegner.

Zug um Zug zum Ziel

Die SpVgg Vreden reiht sich aktuell in die Riege der Spitzenteams ein, die derzeit ein wenig holprig daherkommt. Je näher die Entscheidung rückt, umso mehr wird die Sache für Marvin Hakvoort (r.) und Co. auch zur Kopfsache. Foto: Sascha Keirat

Zug um Zug belauern sich die Aufstiegsaspiranten in der Westfalenliga. Der 1. FC Gievenbeck scheint enteilt, überzeugte zuletzt aber auch nicht. Richtig spannend ist das Taktieren um Platz zwei, der zumindest zur Relegation, wenn nicht sogar zum direkten Aufstieg reichen kann. Für die SpVgg Vreden geht es beim SuS Neuenkirchen darum, sich selbst in einer aussichtsreichen Position zu halten.

Zehn Punkte auf den Spitzenreiter sind schon ein dickes Brett. Vredens Trainer Marcus Feldkamp ist aber weit davon entfernt, dem FC schon zum Aufstieg zu gratulieren: „Dafür gibt es noch so viele direkte Duelle gegen Ende. Natürlich hat Gievenbeck alle Trümpfe in der Hand.“

Deutlich realistischer ist die Chance auf Platz zwei: Und in dieser Hinsicht lassen die Entwicklungen in der Regional- und Oberliga viele Optionen, aber auch Fragen offen. Bis zur Auflösung ist es noch ein weiter Weg. Drei Zähler beträgt weiter der Rückstand auf den Zweiten Preußen Münster II – auch, weil der SuS Stadtlohn in der Vorwoche den Blau-Gelben zur Seite sprang.

Heimstarker Gergner

Der SuS Neuenkirchen hätte einer der Nutznießer der Rochaden hinter Gievenbeck sein können, doch verlor er selbst in Clarholz. Der Oberligaabsteiger macht für Feldkamp eine „ganz normale Entwicklung“ durch. „Sie sind unglücklich abgestiegen, haben einige Leute verloren, ein Übergangsjahr.“

Dazu kamen Pläne, dass der Fortbestand im ambitionierten Amateurfußball offen hinterfragt wurde. Auch das lässt die Hypothese zu, dass der SuS kein echter Konkurrent um den Aufstieg ist. „Wenn sich die Gelegenheit bietet, wird man sich nicht wehren“, hält Feldkamp dagegen – und rechnet mit der bekannten Heimstärke der Gastgeber. 24 der 34 Punkte holte er zuhause.

Gegen diesen robusten Gegner wird die SpVgg erst einmal die Grundtugenden auspacken müssen. „Konzentration und Wille müssen zu 100 Prozent ausgeprägt sein. Das ist die Basis dafür, dass nun auch die Mannschaften oben stehen, die Fußball spielen wollen.“ Personell steht der Kader der Vorwoche, Nico Klein-Günnewicks Einsatz ist fraglich. Das Ziel bleibt: keine unnötigen Federn lassen, den Drei-Punkte-Vorsprung bestenfalls ausbauen. Um dann die richtige Stellung für das Endspiel vorzubereiten und sich nicht leichtfertig Matt setzen zu lassen.

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