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Zurück in der Vergangenheit

DORSTEN Ein Wiedersehen mit alten Bekannten feiern Doro Richter, Natalie Gohrke und Margret Skuballa an diesem Wochenende.

24.08.2007

Am Freitag kehrten die drei Ex-Spielerinnen der BG Dorsten für das Länderspiels der Deutschen Damen-Nationalmannschaft gegen die Niederlande in der Petrinumhalle (Sonntag, 15 Uhr) in die Lippestadt zurück.

"Es ist schon etwas Besonderes, wieder in Dorsten zu spielen. Wir werden viele gute Freunde wiedersehen", erklärte Richter während der Trainingseinheit am Freitag im Injoy. Im Vordergrund steht aber natürlich die Vorbereitung der Damen-Nationalmannschaft auf die Europameisterschaften in Italien Ende September. Die ersten beiden Testspiele in Polen gingen verloren, doch schwerer als die Niederlagen wiegt die Knieverletzung von Katja Munck. Eine genaue Diagnose steht zwar noch aus, aber Bundestrainer Imre Szittya befürchtet das EM-Aus für die erfahrene Akteurin.

Bis zum Ausfall von Munck sah Szittya im zweiten Spiel gegen die Polinnen vor allem in der Reboundarbeit eine deutliche Steigerung. Gegen die Niederlande erwartet der Bundestrainer eine Fortsetzung des Aufwärtstrends und im Idealfall zwei Siege. Denn die DBB-Damen treten bereits heute um 19 Uhr in Nijmegen gegen die holländische Auswahl an.

Zwischenrunde als Ziel

Bei der EM ist Deutschland krasser Außenseiter. Szittya denkt in kleinen Schritten. "Der Einzug in die Zwischenrunde ist unser Minimalziel. Alles andere nehmen wir natürlich gerne mit."

Von den ehemaligen Dorstenerinnen hat Doro Richter ihren Platz im endgültigen EM-Kader so gut wie sicher. "Sie hat zwar noch etwas Trainingsrückstand, wird aber bis Ende September fit sein und ist im Aufbau unsere Nummer eins", so Szittya. Natalie Gohrke hat aufgrund ihrer Vielseitigkeit ebenfalls gute Chancen auf ein EM-Ticket. Margret Skuballa hat nach einer starken U20-EM ihre ersten beiden A-Länderspiele gegen Polen gemacht. Ob sie mit nach Italien fährt, wird sich erst nach den letzten Tests entscheiden. gg

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