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Im Alter von 71 Jahren

Zwieback-Unternehmer Brandt gestorben

HAGEN Der langjährige Chef des Zwiebackriesen Brandt ist im Alter von 71 Jahren überraschend gestorben. Carl-Jürgen Brandt, Sohn des Firmengründers, hat aus dem Traditionsunternehmen einen großen Konzern geschaffen.

Zwieback-Unternehmer Brandt gestorben

Carl-Jürgen Brandt (2012) in der Produktion. Brandt feiert in dem Jahr sein 100-jähriges Jubiläum. Foto: picture alliance / dpa

Der Inhaber von Deutschlands bekanntestem Zwiebackhersteller Brandt, Carl-Jürgen Brandt (71), ist am Wochenende überraschend gestorben. Das teilte das westfälische Familienunternehmen am Montag mit. Brandt hatte die Firma seit 1984 gut 30 Jahre geführt. Inzwischen leiten seine beiden Söhne Carl-Heinz und Christoph sowie zwei weitere Geschäftsführer das Unternehmen.

Brandt beschäftigt insgesamt etwa 950 Mitarbeiter in der Firmenzentrale in Hagen sowie weiteren Standorten im bayerischen Landshut, Burg bei Madgeburg und Ohrdruf nahe Erfurt. Im Frühjahr hatte Brandt dem Konkurrenten Bahlsen die Markenrechte am österreichischen Marktführer Feldbacher Zwieback abgekauft. Der westfälische Zwiebackhersteller will seinen Exportanteil in den nächsten zehn Jahre von derzeit 10 auf 20 Prozent verdoppeln, weil der deutsche Markt gesättigt sei.

Die Firma wurde 1923 vom damals 26-jährigen Bäcker- und Konditormeister Carl Brandt (1886–1965) gemeinsam mit seinem Bruder Fritz Brandt (1893–1957) in Haspe, heute ein Stadtteil von Hagen, gegründet.

Zwieback-Unternehmer Brandt gestorben

Carl-Jürgen Brandt (r.) sowie sein Sohn Christoph Brandt Foto: picture alliance / dpa

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