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Zwölf Nachspielminuten sollt ihr sein!

SÜDKIRCHEN Der SV Südkirchen wurde in der Bezirksliga 8 beim 2:3 (1:1) gegen Gurbet Spor Bergkamen vom Schiedsrichter übelst verpfiffen.

19.08.2007

Gegen den spielstarken Aufsteiger verloren die Südkirchener unter äußerst fragwürdigen Umständen. Das entscheidende Tor zum 2:3 fiel in der zwölften (!) Minute der Nachspielzeit. Im Zentrum der Kritik: Schiedsrichter Cevdet Süzer von RW Ahlen, der einen fragwürdigen Freistoß aus undurchsichtigen Umständen noch einmal wiederholen ließ, ehe Karayildiz ihn schließlich im Netz versenkte. Danach gab es kein Halten mehr: Spieler, Betreuer und Zuschauer am Böckenbusch ließen ihrer Wut freien Lauf, der Schiedsrichter musste unter Geleitschutz in die Kabine gebracht werden. Michael Biesen, zuvor schon mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen, erhielt nachträglich noch die Rote Karte.

Die Wut war verständlich

Die Wut war jedoch verständlich, denn die überaus üppige Länge der Nachspielzeit war völlig überzogen. Es entstand der unschöne Eindruck, dass der türkische Schiedsrichter genau so lange spielen ließ, bis Gurbet Spor noch irgendwie zum Siegtor käme. Weiterer Unmut entstand, als er einen astreinen Südkirchener Konter kurz vor dem 2:3 abpfiff, weil Julian Rohlmann beim Pass von Michael Kinne angeblich im Abseits stand - eine klare Fehlentscheidung.

SV Südkirchen: Gebhardt; Rohlmann, Jens Kalender, Janetzki, Kräher, Sanecki, Stefan Mersch (88. Bobb), Kinne, Biesen, Tim Mersch (69. Wenge), Storck (90.+2 Jan Kalender).

Gurbet Spor Bergkamen: Koyuncu; Ergünbas, Ekici, Can, Sati, Karayildiz, Bibovic, Will, Ergün, Basyigit, Derek.

Tore: 1:0 (19.) Mersch, 1:1 (32.) Can, 1:2 (66.) Karayildiz, 2:2 (74., Foulelfmeter) Biesen, 2:3 (90.+12) Karayildiz.

Bes. Vorkommnisse: Gelb-Rot gegen Biesen (77.) und Jens Kalender (90.+12), Rot gegen Biesen nach Spielende.

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