Emma Garnier: „Grandhotel Angst“

Buchkritik

Der Name ist Programm: Das „Granhotel Angst“ verursacht bei Erzählerin Eleonore ein unbehagliches Gefühl. Aber kommt es tatsächlich vom Gebäude, das demnächst sogar die britische Königin Victoria beherbergen soll – oder doch von ihrem Ehemann, über den sie fast so wenig weiß, wie über dessen plötzlich auftauchende Geschäftspartner?

18.11.2017, 07:32 Uhr / Lesedauer: 1 min
Emma Garnier: „Grandhotel Angst“

Spätestens als der erste Mord geschieht und man Eleonore mit einem Geist in Verbindung bringt, nimmt der Roman von Emma Garnier Fahrt auf. Wobei man der Autorin zwischendurch anmerkt, dass sie sich in die italienische Riviera verguckt hat: Die detaillierten Beschreibungen bremsen Leser auf dem Weg zur Lösung unnötig aus.

Emma Garnier: Grandhotel Angst, 320 S., Penguin, 13 Euro, ISBN 978-3-3281-0088-1.
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