Karin Fossum: „Höllenrose“

Buchkritik

Zwei alleinerziehende Mütter und ihre Söhne begleitet Karin Fossum in ihrem Krimi „Höllenrose“. Bonnie und ihr fünfjähriger Sohn Simon werden in einem Campingwagen bestialisch ermordet.

21.12.2017, 08:54 Uhr / Lesedauer: 1 min
Karin Fossum: „Höllenrose“

Fossum erzählt, was in den Monaten vor der Tat geschehen ist. Und in einer Parallelhandlung beschreibt sie das Leben von Mass und ihrem 21-jährigen Sohn Eddie, der nicht eigenständig leben kann.

Beide Kinder sind von ihren Vätern verlassen worden. Simon hat sich damit besser abgefunden als Eddie, für den der Wunsch nach Liebe über allem steht. Man ahnt als Leser früh, wie beide Familien in diesem Krimi miteinander verzahnt werden sollen. Aber Karin Fossum gibt der Geschichte kurz vor Schluss eine überraschende Wendung. Das Ende ist dann so schockierend wie vorhersehbar.

Karin Fossum: Höllenrose, 304 S., Piper, 10 Euro, ISBN 978-3-4923-1164-9.