Karine Lambert: „Das Haus ohne Männer“

Buchkritik

Im Haus der ehemaligen Primaballerina wohnen nur Frauen, die den Männern abgeschworen haben. Nur ein Kater darf „Das Haus ohne Männer“, wie der nette Roman von Karine Lambert heißt, betreten.

von Britta Helmbold

20.12.2017, 08:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
Karine Lambert: „Das Haus ohne Männer“

Als eine der Frauen für längere Zeit verreist und die junge Juliette in ihre Wohnung zieht, kommt Bewegung in die Gemeinschaft. Denn Juliette ist auf der Suche nach einem Mann für ihr Leben. Das wiederum führt bei ihren Mitbewohnerinnen dazu, sich an ihre Männerbeziehungen zu erinnern, und gibt der französischen Autorin Lambert Gelegenheit, die unterschiedlichen Frauenfiguren ihres Romans zu porträtieren. Die alte Hausbesitzerin Stella hat mit der Liebe endgültig abgeschlossen, doch den drei weiteren Frauen fällt der Verzicht auf die Männerwelt unterschiedlich schwer. Natürlich gibt es bei diesem charmanten Lektürestoff ein Happy End – und das nicht nur für das Nesthäkchen, die junge Juliette.

Karine Lambert: Das Haus ohne Männer, 240 S., Diana, 9,99 Euro, ISBN 978-3-453-35962-8.
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