Stina Lund „Preiselbeertage“

Buchkritik

Arianes Leben gerät aus den Fugen, als ihr Vater in Schweden stirbt und ihr ein Manuskript hinterlässt. Das es aber gar nicht geben soll – behauptet ihre Mutter.

24.11.2017, 08:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Stina Lund „Preiselbeertage“

In Stina Lunds Familiengeschichte „Preiselbeertage“ geht es auch um die letzten Jahre der DDR, um Angst vor der Stasi, eine junge Mutter und das Schicksal ihrer Tochter.

Denn Arianes Eltern stammen aus der DDR. Durch einen Zufall können sie nach einer Konzertreise nicht mehr aus Schweden in die Heimat zurückkehren. Dort, wo die kleine Ariane bei den Großeltern auf die Rückkehr der Mutter wartet.

Ein spannender Roman über Familiengeheimnisse und die jüngere deutsche Geschichte mit glaubwürdigen Protagonisten. Ein echtes Lesevergnügen.

Stina Lund: Preiselbeertage, 332 S., Rowohlt, 12,99 Euro, ISBN 978-3-499-29144-9.
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