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Abkühlung durch eine eiskalte Dusche?

Gesundheitsmythos

Sich bei Hitze schnell mal unter die eiskalte Dusche zu stellen, verspricht Abkühlung. Doch genau das Gegenteil ist der Fall.

11.07.2018
Abkühlung durch eine eiskalte Dusche?

Bei Hitze sollte man besser zum Warmduscher werden. © AOK/hfr.

Damit unabhängig von der Außentemperatur eine konstante Körpertemperatur von etwa 37 Grad Celsius aufrechterhalten werden kann, reagiert der Körper sehr sensibel auf Temperaturveränderungen. Diese werden auch über die Haut wahrgenommen. In der Sommerhitze gibt der Körper deshalb viel Wärme durch Schwitzen ab. Dabei weiten sich die Blutgefäße unter der Hautoberfläche, um die Wärme nach außen abzutransportieren.

Eine eiskalte Dusche sendet genau das falsche Signal: Die unter der Haut liegenden Blutgefäße ziehen sich zusammen und werden weniger durchblutet, um den scheinbaren Wärmeverlust auszugleichen. Die Wirkung ist wenig später zu spüren – man schwitzt stärker als vorher. Also bei Hitze besser zum Warmduscher werden, so die AOK-Präventionsexperten.