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Alles passte an diesem Wochenende

DORTMUND Dass Thomas Happe mal rundum zufrieden ist, kommt äußerst selten vor. In den vergangenen Monaten der Abstiegssaison hatte Borussia Dortmunds Trainer auch selten Grund zu dazu. Am Wochenende konnte aber auch er mal wieder übers ganze Gesicht strahlen.

Alles passte an diesem Wochenende

Die zweitbeste Werferin in Weibern: Kim Abdoelhafiezkhan fügte sich gleich blendend ein ins Spiel.

So eben hatten seine BVB-Frauen das zweite Turnier der Vorbereitung in Weibern gewonnen und dabei durch die Bank eine starke Leistung gezeigt. Besonders warme Worte fand der Coach für seine Kreisläuferin Kim Abdoelhafiezkhan: „Sie ist genau die Verstärkung, die wir uns vorgestellt haben.“ Die 22-Jährige harmonierte bereits bestens mit Irina Pusic oder Manuela Fiedel in der Rückraummitte.

Miranda Robben, die zweite Neue aus Holland, lief in Weibern einige gute Konter, zeigte großes Potenzial. Happe schränkt aber ein: „Die Abstimmung kann man sicher noch verbessern.“ Offenbar wollte die ehrgeizige Linksaußen in einigen Situationen schon zuviel. Des weiteren bestätigten Marieke Köhler und Steffi Glathe die guten Eindrücke vom Blomberger Turnier, zeigten deutlich: Wir sind echte Alternativen im Rückraum. „Sie haben ihre Aufgabe voll erfüllt.“

Duo springt ein

Speziell am zweiten Turniertag, als Zuzana Hrabovska fehlte, sprang das Duo problemlos in die Bresche. Die Slowakin reiste am Samstag in ihre Heimat, wo sie demnächst heiraten wird. Und auch die beiden Zugänge aus den eigenen Reihen, Linda Barz und Christina Lickfeld integrieren sich immer besser. „Super, wie sie sich einbringen“, so Happe.

Fürs Tor sieht es aktuell danach aus, als sei Rebecca Titze die zweite Frau hinter Jokelyn Tienstra. „Sie bringt den unbedingten Willen mit und hat in Weibern richtig gut gehalten“, stellt ihr der Coach ein gutes Zeugnis aus.

Weil Happe mit seinem großen Kader auf kleinere Durchhänger reagieren konnte, weil an diesem Wochenende keiner nach unten abfiel, war der Turniersieg die logische Konsequenz. Er war aber auch ein Produkt des Teamgeistes, wie Happe betonte. Seine Truppe war im Naturfreundehaus in Mendig untergebracht. „In Sechs-Bett-Zimmern“, fügt Happe an. Und ist sich sicher: „So etwas fördert den Zusammenhalt im Team, das war eine runde Sache.“

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