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BVB-Damen ernten Dank von allen Seiten

Furioses Saisonfinale

DORTMUND „Spaß-Handball“ haben BVB-Trainer Gustl Wilke und Abteilungsleiter Andreas Heiermann den Anhängern für die kommende Saison versprochen. Einen ersten Vorgeschmack bekamen die Dortmunder Fans schon beim furiosen letzten Saisonspiel gegen den Thüringer HC am Mittwochabend.

von Von Nils Tyczewsi

, 08.04.2010
BVB-Damen ernten Dank von allen Seiten

Ein Abschied mit vielen Tränen: Spielführerin Tessa Cocx (M.) verlässt die Borussia.

Es war ein Abschied, der sich sehen lassen konnte: Die Handball-Damen des BVB stiegen mit einer Glanzleistung aus der 1. Bundesliga ab. Und machten ihre Fans dabei nochmal so richtig glücklich. 400 Zuschauer waren zum letzten Saisonspiel in die Halle Wellinghofen geströmt. Eine beachtliche Zahl, schließlich stand der Abstieg schon vor dem Anwurf fest und im TV machte das Champions League-Viertelfinale der Bayern gegen Manchester United Konkurrenz.    Dortmunds Trainer Gustl Wilke war jedenfalls tief beeindruckt: „Wahnsinn, wenn man sieht, was auch an so einem Tag hier los ist“, sagte er nach der Partie. Seine Spielerinnen bedankten sich zweifach bei ihren treuen Fans. Zum ersten Mal schon vor dem Anwurf. Die Dortmunderinnen liefen nämlich in T-Shirts mit der Aufschrift „Danke“ in die Halle ein. Ein zweiter Dank war dann die tolle Leistung und der Abschlusssieg, den die Fans lautstark feierten.

Richtig emotional wurde es aber erst nach der Schlussirene. Mit Tessa Cocx, Annika Busch sowie den Torhüterinnen Inge Roelofs und Isabell Roch verabschiedeten sich gleich vier Spielerinnen aus Dortmund. Vor allem Cocx gab sich keine Mühe, gegen ihre Tränen anzukämpfen. Und alle wollten die Niederländerin umarmen: Mitspielerinnen, Trainer, Fans und Funktionäre – Cocx war in den ersten Minuten nach dem Spiel fast ebenso gefordert, wie zuvor auf dem Parkett. Noch war aber nicht Schluss mit den Danksagungen. Später am Abend sprach Abteilungsleiter Andreas Heiermann den Spielerinnen seine Anerkennung aus. Sein Fazit: „Letztlich war das eine Wahnsinnstruppe. Toll, wie die nach all den Niederlagen noch zusammengehalten hat. Chapeau!“