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BVB-Kader nimmt deutliche Konturen an

Baustelle "Torfrau"

DORTMUND Die wichtigsten Hausaufgaben sind weitgehend erledigt, der Kader der Handballerinnen von Borussia Dortmund für die Zweitliga-Saison füllt sich. „Ich gehe davon aus, dass dann richtig Leben in der Halle ist“, betont Gustl Wilke.

von Von Gerd Strohmann

, 28.04.2010
BVB-Kader nimmt deutliche Konturen an

Da geht es lang: Gustl Wilke ist mit der BVB-Kaderplanung zufrieden.

Und der Trainer der BVB-Damen klang lange nicht mehr so zuversichtlich. Während in der abgelaufenen Abstiegs-Saison vor allem beim Training häufig gähnende Leere herrschte, hofft Wilke künftig auf bis zu 14 Spielerinnen, „und das wäre im Vergleich zu diesem Jahr absoluter Luxus“. Und der Trainer tritt gleichzeitig der Befürchtung entgegen, der Kader würde einzig und allein mit jungen Spielerinnen aufgefüllt.

So habe er zwei, vielleicht auch drei Damen fest an der Angel, die die Abgänge kompensieren sollten. Vor allem für Gesine Paulus sei ein gleichwertiger Ersatz gefunden, der auch schon internationale Erfahrung habe. „Sie ist auf dem Sprung, wir müssen ihr jetzt noch einen Master-Studienplatz an der Bochumer Universität besorgen.“ Die anderen Neuzugänge müssten an höhere Aufgaben noch herangeführt werden, „aber da sehe ich kein Risiko, es sind junge Frauen, die wirklich auch noch lernen wollen“. Klingt recht vielversprechend, wäre da nicht die „Baustelle Torfrau“. Immer noch führen alle Wege zu der polnischen Nationalspielerin Magdalena Chemicz, das Interesse beider Seiten ist riesengroß, aber noch hat der Ehemann der 36-Jährigen keine unterschriebenen Arbeitsvertrag. „Ich hoffe, wir können nächste Woche Vollzug melden“, sagt Wilke, dann wären die Hausaufgaben wirklich erledigt.