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BVB kann Play-Offs perfekt machen

DORTMUND Die Wochen der Wahrheit warten auf den BVB. Sie starten heute Abend mit dem Heimspiel gegen den TSV Nord Harrislee, verbunden mit der Möglichkeit, die Teilnahme an den Play-Offs, an der ohnehin nie jemand gezweifelt hat, perfekt zu machen. Dazu reicht schon ein Punkt. Doch der würde auch gegen den Tabellenvierten niemanden zufrieden stellen.

von Von Thomas Rellmann

, 07.03.2008
BVB kann Play-Offs perfekt machen

Irina Pusic ist wieder weitgehend fit.

Nur gut, dass eine Woche hinter den Borussen liegt, in der sich „vieles gelegt“ hat, wie Trainer Thomas Happe es formuliert. Damit meint er nicht nur den wenig glanzvollen, aber am Ende doch souveränen Sieg bei Schlusslicht Oyten (24:19), sondern auch die Einigung im Vertragsstreit zwischen Trainer und Verein (RN berichteten).

„Man merkt schon, dass ein Stück Verkrampftheit vom Team abgefallen ist“, hat Happe beobachtet. Gerade rechtzeitig, denn nach dem Gast von der dänischen Grenze heißen die Gegner in der Normalrunde noch Berlin, Magdeburg, Recklinghausen, Greven und Celle. Die Kleinkaliber liegen ohne Zweifel hinter dem BVB.

Personalsorgen im Griff

Der hat nun aber immerhin weitgehend seine Personalsorgen im Griff. Zuzana Porvaznikovaa (schwere Grippe) und Irina Pusic (Oberschenkelprellung) stehen zumindest wieder im Kader. Die größten gesundheitlichen Sorgen bereitet aktuell Thomas Happe, der mit einer Grippe flachliegt. Ob er heute (19 Uhr) in der Halle sein kann, steht in den Sternen. Im Notfall übernehmen seine Assistenten Manfred Zander und Dirk Glöckner das Coaching.

Sie wissen genau wie Happe, dass der Gegner (das Hinspiel gewann der BVB mit 32:31) eine eingespielte Truppe hat, die dennoch einige hervorragende Individualisten aufweist. Etwa Kaja Schmäschke oder Bente Maassen, vor allem aber Randy Bülau. Die 26-Jährige hat bereits 112 Treffer erzielt, Happe bezeichnet sie als „variabel, mit einer glänzenden Ball- und Körpertechnik ausgestattet“. Dennoch plant er keine Einzeldeckung. „Wenn wir als Team in der Deckung stehen, können wir das regeln.“

Das Selbstvertrauen der BVB-Frauen ist trotz der jüngsten Rückschläge nicht geschrumpft. „Wir stehen ja auch nicht ganz umsonst da oben.“ Diesen Status gilt es auch in den kommenden Wochen zu untermauern. Und die Partie gegen Harrislee soll nur der Anfang sein.