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Duo aus dem Rückraum im Wartestand

DORTMUND Normalerweise sollte sich Borussia Dortmund als absoluter Top-Favorit der 2. Bundesliga nicht allzu sehr am Gegner orientieren. Wenn heute (19 Uhr) allerdings die TSG Wismar in Wellinghofen aufkreuzt, sind die Dinge zumindest ein wenig anders gelagert.

von Von Thomas Rellmann

, 12.10.2007
Duo aus dem Rückraum im Wartestand

Zuzana Porvaznikova ist im Rückraum mehr denn je gefordert, weil die Kolleginnen Svenja Spriestersbach und Irina Pusic noch nicht zu 100 Prozent belastbar sind.

Der Grund hat einen Namen: Liudmila Yermachek. Die Russin ist die überragende Figur bei den Gästen aus dem Nordosten, der Mittelpunkt schlechthin. „Wir müssen im Verbund arbeiten, dann können wir das lösen. Über eine kompakte Deckung müsste sie zu neutralisieren sein“, sagt Trainer Thomas Happe.

Einstellungssache

Ansonsten steht natürlich weniger der Gast im Mittelpunkt als vor allem das Ansinnen des BVB, den eigenen Anhang für die maue Leistung im ersten Heimspiel gegen Travemünde (28:18) und speziell für die erste Saisonniederlage in Halle-Neustadt (28:29) am Tag der Einheit zu entschädigen. Happe hat mangelnde Konzentration und Einstellung als Ursachen für die ersten abgegebenen Punkte ausgemacht.

„Ich war angesäuert. Aber wir haben intern drüber gesprochen. Unsere Ziele sind klar definiert. Aber wir müssen auch immer damit rechnen, dass die anderen Mannschaften gegen uns auf 100 Prozent laufen.“ Das wird auch gegen die jungen und beweglichen Wismarer nicht anders sein. Denn auch die haben etwas gut zu machen nach dem peinlichen Pokal-Aus gegen den VfL Oldenburg II. Und auch in der Liga lief‘s für die Truppe von Lutz Gau bislang noch nicht rund. Immerhin fertigte die TSG aber Travemünde – im Gegensatz zum BVB – zu Hause souverän mit 36:22 ab.

Was Thomas Happe aktuell allerdings wohl die größten Sorgenfalten bereitet, ist der Genesungsprozess bei seinen Leistungsträgerinnen Svenja Spriestersbach und Irina Pusic. Beide sind zwar seit knapp einem Monat wieder dabei, haben aber weiterhin Probleme beim Laufen. „Die Verletzungen waren schwerwiegender als erwartet“, sagt Happe. „Sie werden vorerst weiter nur dosiert zum Einsatz kommen.“ Heißt im Umkehrschluss: Auch heute gegen Wismar ist die zweite Rückraum-Reihe gefordert. 

Die Handball-Abteilung bietet ab sofort bei den Heimspielen für 25 Euro VIP-Tagestickets an. Die Saisonkarte kostet 250 Euro. Inbegriffen sind Eintritt und der Zutritt zum VIP-Bereich in der Pause sowie vor und nach dem Spiel.