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Ein echter Härtetest

DORTMUND Das Projekt „direkter Wiederaufstieg“ ist nach Plan angelaufen. Zwei Siege waren Pflicht zum Auftakt, die erfüllten die Handballerinnen des BVB in der 2. Bundesliga. Ohne Glanz, aber souverän. Heute (16 Uhr) treten die BVB-Frauen beim SV Union Halle-Neustadt an.

von Von Thomas Rellmann

, 02.10.2007
Ein echter Härtetest

Noch eine der Besseren: Linda Barz

„Es ist wichtig, dass wir unser Niveau über die gesamte Saison hoch halten“, erklärt Thomas Happe, der erkannt hat, dass seine Truppe zwar die meisten Gegner beherrschen sollte, aber auch genau weiß, dass allein das noch kein Garantieschein für die Rückkehr ins Oberhaus ist.

BVB-Coach Happe warnt

Denn nach Beendigung der Normalrunde warten ja noch die Play-Offs – „das Niveau hoch halten“, das ist der Grund. Allerdings warnt Happe sein Team gleichzeitig, nicht zu früh in diese Richtung zu denken. Noch ist nichts erreicht. Heute (16 Uhr) steht schon ein echter Härtetest ins Haus. Der SV Union Halle-Neustadt weist ein Punktekonto von 5:1 auf, ist also ungeschlagen, war seinen Gegnern allerdings auch alles andere als übermächtig. Happe jedenfalls ist sich sicher, dass seine Schützlinge ein hartes Stück Arbeit vor der Brust haben.

 „Ich habe Videos gesehen, Halle ist spielerisch gut, hat eine variable Deckung im 6:0 oder 3:2:1.“ Außerdem steht mit Annekathrin Hartmann eine gefährliche Linkshänderin den Reihen des SV Union. Dass mehrere Spielerinnen auf der offiziellen Homepage den Erstliga-Aufstieg als großes Ziel angegeben, beweist den Ehrgeiz des Ostklubs. „Unsere Marschroute ist klar“, sagt Happe und will nicht nur zwei Punkte, sondern auch eine konzentreierte Vorstellung sehen.  „Wir können da bestehen“, sagt er, „aber es ist wichtig, dass wir auch viel Druck aufbauen.“

Nicht wieder anpassen

Gegen Travemünde passte sich der BVB noch zu oft, dem niedrigen Level des Kontrahenten an. „Die haben den Ball ja regelrecht verschleppt. Es muss unser Ziel über die gesamte Saison sein, uns auch in solchen Momenten weiter zu entwickeln“, sagt Happe, der neben Christina Lickfeld und Pechvogel Katharina Suhr (erneute Schulterverletzung) keine Ausfälle beklagt.

So sind Svenja Spriestersbach, Friederieke Lütz und Irina Pusic wieder voll belastbar. Alle werden Einsatzzeiten erhalten, um sich schnell wieder zu akklimatisieren. Allerdings setzt Happe auch weiter auf die „zweite Reihe“. „Von Marieke Köhler und Steffi Glathe muss noch mehr kommen als gegen Travemünde.“ Schließlich sollen sie sich ja in der 2. Liga entwickeln.