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Ein letztes Mal volle Konzentration

DORTMUND Der Alltag hat sie wieder. Samstag spätestens. 18 Uhr. Greven, Rönnehalle. Eine der angenehmeren Auswärtstouren, keine 60 Minuten Fahrtzeit ins Münsterland. Das alles keine 72 Stunden nach Pokal-Triumph gegen Oldenburg, dem Nervenkrimi mit Happyend.

von Von Thomas Rellmann

, 21.12.2007
Ein letztes Mal volle Konzentration

Irina Pusic und Manuela Fiedel sollen wieder das BVB-Spiel lenken.

Trainer Thomas Happe sagt vor dem letzten Akt eines Jahres, das mit dem Abstieg im Frühjahr seinen Tief- und mit dem Erfolg am Mittwoch seinen Höhepunkt hatte, das, was er sagen muss: „Der Sieg im Pokal war klasse, so etwas macht mich sehr stolz. Aber wir haben andere Aufgaben.“ Die warten in der Meisterschaft. Erstes Ziel: Erreichen der Play-Offs. Das hatte der Gastgeber SC Greven 09 vor der Saison auch ausgegeben, sich personell sogar noch verstärkt.

Mittlerweile klingen die Töne allerdings weniger forsch. 10:10 Punkte bedeutetn zwar Mittelmaß, immerhin ist Platz vier nach Minuspunkten nur einen Zähler entfernt. Fest steht: Die Rolle, des Außenseiters, die Greven diesmal zweifelsohne zufällt, behagt der Mannschaft von Peter Mersch ohne Frage deutlich mehr. Ansonsten hat der SC 09 derzeit wenig Hoffnung. Das Umfeld wird langsam sehr unruhig. Außerdem fallen mit Melanie Lorenz und Julia Kunze beide Kreisläuferinnen aus. Beide sind übrigens als ehemalige BVB-Spielerinnen keine Unbekannten für Happe und Co.

Ohne Ausfälle

Die Probleme des Gegners will Borussias Coach dennoch nicht zu sehr thematisieren. Nur soviel: „In einer solchen Situation ist Greven bestimmt besonders gefährlich.“ Für die eigene Mannschaft gilt: noch ein letztes Mal volle Konzentration an den Tag legen. „Ich bin sicher, dass bei uns niemand nachlassen wird“, sagt Happe. „Wir werden uns präsentieren wie gegen Oldenburg. Da war jede für die andere da, wir haben uns keinen Ausfall erlaubt.“ Den gibt es – im anderen Zusammenhang – auch heute nicht. Happe: „Unsere Physios haben ganze Arbeit geleistet.“ Und mit einem Erlebnis wie am Mittwoch im Rücken, steht ohnehin jeder gern nochmal auf dem Parkett.