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Individuelle Klasse bringt Platz eins

DORTMUND Borussia Dortmunds Handball-Frauen sind auf dem besten Wege, den eigens verursachten Betriebsunfall 2. Bundesliga auf schnellstem Wege zu reparieren.

von Von Thomas Rellmann

, 10.12.2007
Individuelle Klasse bringt Platz eins

Miranda Robben – bald wieder Linksaußen.

Mit dem überraschend glatten 34:25 in Magdeburg erklomm die Truppe von Thomas Happe nicht nur Rang eins, sondern untermauerte auch gegenüber der direkten Konkurrenz die eigenen Ansprüche.

Aber Vorsicht: „Gewonnen ist noch gar nichts“, sagt Happe. Neben dem BVB sind die heißesten Play-Off-Kandidaten SVG Celle und Union Halle-Neustadt. Die Niedersachsen gastieren am 13. Januar  in Wellinghofen, beim Tabellendritten aus Sachsen-Anhalt kassierte Schwarzgelb die einzige Saisonpleite (28:29). Fest steht: Borussia hat sich gefunden. „Unser Spiel wird immer besser, wir sind angekommen“, weiß auch Thomas Happe, der trotz aller Verletzungssorgen auf allen Position höchster individueller Klasse für diese Liga vertrauen kann.

Tor: Jokelyn Tienstra ist auch mit 37 noch ein echter Garant, mit Vertreterin Rebekka Titze hat Happe die ideale Ersatzfrau gefunden.

Kreis: Nicht zu Unrecht hat Kim Abdoelhafiezkhan die Rückkehr ins niederländische Nationalteam geschafft. Weil Katharina Suhr noch länger fehlt, spielt die 22-Jährige meist 60 Minuten durch – und das auf hohem Niveau.

Außen: Allzweckwaffe Miranda Robben, die auch noch einen glänzenden Konter läuft, überzeugt auch rechts als Vertreterin von Friederike Lütz. Ist die, wie erhofft, im Pokal gegen Oldenburg wieder einsatzfähig, kehrt Robben nach links zurück, wo Steffi Glathe sie gut vertrat.

Rückraum: Svenja Spriestersbach, Irina Pusic, Zuzana Porvaznikova und Manuela Fiedel verkörpern eigentlich Erstliga-Form und ermöglichen ständige Wechselspiele. Jetzt, da Spriestersbach und Pusic top-fit sind, gibt es qualitativ im Unterhaus keine bessere Reihe. In der Hinterhand: Glathe und Youngster Marieke Köhler.