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Lickfelds Leiden haben ein Ende

DORTMUND Knapp 50 Minuten waren in der Partie der BVB-Frauen gegen Altlandsberg gespielt. Da gab Trainer Thomas Happe das Zeichen: „Wechseln. Christina für Miranda.“ Kein gewöhnlicher Tausch. Denn für Christina Lickfeld war es der erste Einsatz in dieser Spielzeit. „Ich hatte zwar gehofft, dass ich noch reinkomme, aber im Laufe des Spiels dann immer weniger damit gerechnet.“

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Lickfelds Leiden haben ein Ende

Christina Lickfeld feierte ihr Comeback.

Hinter der 21-Jährigen liegt eine lange Pechsträhne. Im Sommer rückte sie aus der Reserve in den Kader der Ersten. Nach guter Vorbereitung („Ich habe gemerkt, dass ich auch gegen Erstligisten mithalten kann“) kam der Schock kurz vor Saisonstart. Anriss des linken Außenmeniskus – Pause. Dann nochmal die gleiche Verletzung am anderen Knie.

"Das war bitter"

„Das war schon bitter“, sagt die Rechtshänderin, die seit Anfang des Jahres endlich wieder im Training ist und nun als Linksaußen ihre Chance suchen will. Oder eben rechts. Solange Friederike Lütz noch fehlt, will Happe Lickfeld auch auf ungewohnter Seite ins Rennen schicken. Für den Rückraum, wo sie in der zweiten Mannschaft eingesetzt wurde, sei sie mit „1,65 für die 2. Liga wohl zu klein“.

In den kommenden Wochen hofft die angehende Polizistin auf vermehrte Anteile, so wie sie zuletzt auch die Talente Linda Barz und Marieke Köhler erhielten. „Ich bin zwar erst bei etwa 70 Prozent und ich denke, das merkt man auch. Aber ich möchte nun zeigen, dass ich dem Team helfen kann.“  Borussias Vorsprung an der Tabellenspitze ist am Sonntag weiter angewachsen. Weil der SV Union Halle-Neustadt den SVG Celle mit 29:23 besiegte und sich so vor die Niedersachsen auf den zweiten Rang schob, hat der nächste BVB-Heimgegner vier Zähler Rückstand. „Das Ergebnis spielt uns natürlich in die Karten“, sagt BVB-Coach Happe.

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