Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Magdalena Chemicz soll künftig das BVB-Tor hüten

Prominenter Neuzugang

DORTMUND Die Suche ist längst beendet, aber noch kann kein Vollzug gemeldet werden. Magdalena Chemicz soll die neue Torfrau der BVB-Handballerinnen werden, doch die Tinte unter dem Vertrag ist nicht trocken.

von Von Gerd Strohmann

, 11.04.2010
Magdalena Chemicz soll künftig das BVB-Tor hüten

Wunschkandidatin: Magdalena Chemicz soll künftig das BVB-Tor hüten.

Der VfL Sindelfingen meldet schon seit Tagen den Wechsel der 36-Jährigen „in die zweite Liga zu Borussia Dortmund“, doch Gustl Wilke hält dies zu seinem Bedauern doch für arg voreilig. Die 160fache polnische Nationalspielerin ist zwar genau der Kracher, den der Trainer sich für das Tor der Schwarzgelben wünscht, Spielerin und Verein sind sich auch einig, die endgültige Verpflichtung aber entwickelt sich zu einer nervigen Hängepartie. Und Wilke mag bei allem Optimismus nicht verhehlen, dass ihn das alles „schon ein wenig nervös“ mache. Der Wechsel der 36-Jährigen ist offenbar unweigerlich mit einem Arbeitsplatz ihres Mannes in Dortmund verknüpft. Daran dürfte es auch nicht scheitern, allerdings wartet der Verein nun schon seit einigen Tagen darauf, dass Ehemann Christoph nun auch offiziell eine Arbeitserlaubnis erhalte.

Eine mündliche Zusage seitens der Behörde liege zwar vor, aber Wilke und der ganze Verein hätte es schon gern so schnell wie möglich auch auf dem Papier.  Magdalena Chemicz, da sind sich alle einig, wäre die perfekte Nachfolgerin von Isabell Roch und Inge Roelofs, die beide den BVB verlassen. Die Polin erhielt in den letzten Wochen und Monaten glänzende Kritiken, war der große Rückhalt des VfL und die Garantin für den Klassenerhalt der Sindelfinger. Mit der Verpflichtung von Magdalena Chemicz wäre die größte Baustelle abgearbeitet, das heißt aber nicht, dass nicht noch so einiges brach liegt.  Noch konnte nicht eine einzige Verpflichtung bekannt gegeben werden, und wenn Wilke von einem Drahtseilakt spricht, dann heißt dies schlicht: Der Markt ist längst penibel sondiert, aber die Finanzen taugen meist nicht, um auch eine Einigung mit den Spielerinnen zu erzielen.

Bei allen Gedankenspielen, noch stärker junge Talente einzubinden, noch flexibler die Positionen zu verschieben, „drei bis vier Neuzugänge“ wünscht sich Wilke schon. „In zwei Wochen soll die Mannschaft stehen“, meint Wilke. Ob er daran glaubt?