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Noch ist eine Niederlage zu verdauen

DORTMUND Kann eine Niederlage etwas Gutes haben? Durchaus. Jeder Träumer, der glaubte, Borussia Dortmunds Handball-Frauen könnten so mir nichts dir nichts durch die 2. Bundesliga marschieren und direkt in die Eliteklasse zurück kehren, weiß jetzt: So einfach ist das nicht.

von Von Thomas Rellmann

, 04.10.2007
Noch ist eine Niederlage zu verdauen

Im Sommer ist Feierabend: Thomas Happe.

Die 28:29-Niederlage beim SV Union Halle-Neustadt, zugegeben ein Mitfavorit auf den Aufstieg, zeigt. Auch im Unterhaus gibt es Mannschaften, die den BVB in die Knie zwingen können.

Trainer Thomas Happe blieb angesichts des ersten Rückschlags bemerkenswert zurückhaltend: „Wer erwartet hat, dass wir die meisten Gegner locker weghauen können, der war nicht realistisch.“ Noch ist eine Niederlage wie die in Sachsen-Anhalt zu verdauen. Noch kann man fehlende Abstimmung innerhalb der Mannschaft damit begründen, dass Leifiguren wie Svenja Spriestersbach und Irina Pusic in einer entscheidenden Phase der Vorbereitung verletzt passen mussten. „Ich denke, das kommt mit der Zeit“, ist Happe noch guter Hoffnung.

„Ein Ziel“

„Wir haben ein Ziel, alle kennen das Ziel und ich glaube nach wie vor, dass wir das erreichen“, sagt Happe. Das Ziel – es kann nur Aufstieg lauten. Doch daneben, so der 49-Jährige, sehe er auch noch den Auftrag, sein Team, gerade den Nachwuchs, individuell weiter zu entwickeln. „Da kann es schon mal holprig werden.“

Trotzdem: In nahezu vollständiger Besetzung wie in Halle darf es keine Ausreden geben. Auch wenn Happe zu bedenken gibt, dass gerade die kleinen Vereine in den Spielen gegen den BVB gern zur Höchstform auflaufen. Denn irgendwann im Frühjahr schmerzt jede Pleite umso mehr. Dann, wenn die Play-Offs beginnen. Aber auch die müssen erst einmal erreicht werden.