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Andre Fuhr sagt dem BVB ab

Noch kein neuer Trainer zur kommenden Saison gefunden

Dortmund Seit Wochen geistert der Name André Fuhr als Nachfolge-Kandidat von Ildiko Barna durch Dortmund. Doch der Trainer der HSG Blomberg-Lippe sagt dem BVB ab. Die Suche nach einem neuen Coach geht damit weiter.

Noch kein neuer Trainer zur kommenden Saison gefunden

Nach 16 Jahren verlässt André Fuhr Blomberg-Lippe. Seine nächste Station heißt Metzingen und nicht Dortmund. Foto: picture alliance / dpa

Als am Dienstagabend die Nachricht die Runde machte, André Fuhr werde den Handball-Bundesligisten HSG Blomberg-Lippe in diesem Sommer nach 16 Jahren verlassen, hatten nicht wenige gedacht, der 46 Jahre alte Trainer könnte zur neuen Saison bei Borussia Dortmund anheuern und Ildiko Barna beerben. Doch weit gefehlt. Fuhr sagte den Schwarzgelben bereits in der vergangenen Woche ab und wechselt zur neuen Saison stattdessen zu den TusSies Metzingen.

„Am Ende nicht übereingekommen“

„Wir haben uns mehrmals getroffen, aber am Ende sind wir nicht übereingekommen“, sagte am Dienstag der BVB-Abteilungsvorsitzende  Andreas Heiermann. Verärgert sei er trotz der Absage nicht. Vielmehr habe er ihm für die neue Aufgabe alles Gute gewünscht. Fuhr begründete seinen Wechsel nach Metzingen gegenüber der Südwest Presse wie folgt: „Ich kann bei einem der drei größten Vereine Deutschlands den nächsten Schritt machen.“

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Für ihn sei André Fuhr auch weiterhin „ein sehr guter Trainer“, betonte Heiermann. „Er hat in Blomberg eine super Arbeit gemacht, gerade auch mit Blick auf die Entwicklung junger Spielerinnen. Das hat ihn auch so interessant für Borussia Dortmund gemacht.“ Dass es zu keiner Zusammenarbeit kommt, liege unter anderem an den Zielsetzungen und Planungen des BVB, die nicht mit den Vorstellungen des Trainers übereinstimmten.

Unterschiedliche Zielsetzungen

Der Verein will sich fest unter den ersten Vier der Liga etablieren, gleichzeitig aber auch seine Juniorennationalspielerinnen ins Team integrieren. „André Fuhr war der Meinung, dass sich diese beiden Ziele nur schwer miteinander vereinbaren lassen und wohl nicht zu realisieren sind“, sagte Heiermann. Die Strukturen im Verein seien nach Ansicht des HSG-Trainers dafür derzeit noch nicht passend.

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Somit bleibt die Trainerposition beim BVB in der neuen Saison vorerst vakant. Zwar läuft Ildiko Barnas Vertrag noch bis Sommer 2019, das betonten sowohl Vorstand als auch Trainerin zuletzt immer wieder. Eine weitere Zusammenarbeit über diese Saison hinaus gilt allerdings als unwahrscheinlich, und so halten sie beim BVB die Augen offen nach einer Alternative. „Es gibt genug Interesse von gestandenen Trainern, die gerne bei Borussia Dortmund arbeiten würden“, sagte Heiermann, ohne sich an Spekulationen zu beteiligen. Klar ist nur: Der neue Coach wird deutschsprachig sein. „Andreas Bartels (2. Vorsitzender, Anm. der Red.) und ich verfolgen dabei einen klaren Plan: in Ruhe zu arbeiten. Wir geben jetzt richtig Gas.“

"In dieser Saison unter die ersten Vier"

Der Abteilungsvorsitzende ist derzeit ohnehin darum bemüht, das Hauptaugenmerk wieder auf das Sportliche zu lenken. „Unser primäres Ziel ist es, in dieser Saison unter die ersten Vier zu kommen. Und da sind Mannschaft und Trainerin auf einem sehr guten Weg. Wir tun gut daran, sie jetzt in Ruhe arbeiten zu lassen“, sagte Heiermann. Denn schon im nächsten Liga-Spiel nach der Länderspielpause steht für die Schwarzgelben das nächste Topspiel an. Gegner am 17. März sind die TusSies Metzingen. Noch ohne André Fuhr.

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