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Pott-Rivale mit alten Bekannten

DORTMUND Kurz vor dem Jahreswechsel geht es nochmal richtig zur Sache. Wo andere mit ihren Gedanken womöglich schon beim Weihnachtsfest sind, müssen Borussia Dortmunds Handball-Frauen noch drei Mal binnen acht Tagen Kraft und Konzentration bündeln.

von Von Thomas Rellmann

, 14.12.2007
Pott-Rivale mit alten Bekannten

Brandegefährlich: Steffi Glathe spielt einen gute Hinrunde.

Wo auch immer der Sinn dieser Ansetzung liegt – BVB-Trainer Thomas Happe will sich nicht beirren lassen. Am Samstag erwartet sein Team den Nachbarn PSV Recklinghausen, am Mittwoch kommt Erstligist VfL Oldenburg, ehe die Schwarzgelben 2007 mit dem Auswärtsauftritt am nächsten Samstag beim SC Greven 09 beschließen.

Happes Forderung: „Das sind drei harte Brocken. Wir müssen unsere Linie genauso konsequent durchziehen wie zuletzt.“ In den vergangenen Wochen gelang das in der Tat glänzend. Nach dem Ausrutscher am dritten Spieltag (28:29 in Halle) gewann der BVB seine Partien allesamt – mit zunehmender Souveränität. Das Kompliment des Coaches bezieht sich jedoch nicht nur auf die Punktspiele. „Die Mannschaft arbeitet auch im Training richtig gut.“

Kleiner Kader

Wobei das zuletzt gar nicht so einfach war, weil die Verletztenliste zwei Drittel der Feldspielerinnen umfasste. Immerhin, Marieke Köhler steht nach überstandener Magen-Darm-Grippe wieder im Kader. Dagegen wird Friederike Lütz (Ermüdungsbruch) erst im Januar wieder einsatzfähig. Die Hoffnung, die Linksaußen noch in diesem Jahr bringen zu können, hat sich zerschlagen. „Das Risiko wäre zu hoch“, sagt Happe, der auch mit Christina Lickfeld (Knie-OP) und Katharina Suhr (Schulter) frühestens 2008 rechnet.

So bleibt dem frischgebackenen Ligaprimus gegen den Ruhrpott-Rivalen erneut nur ein kleiner Kader. Dafür gibt‘s ein Wiedersehen mit Kira Brandes und Andrea Surholt, die im Sommer keinen neuen Vertrag erhielten und nach Recklinghausen wechselten. „Überhaupt besteht enger Kontakt zum PSV“, sagt Happe., Den Tabellenfünften (11:7 Punkte) schätzt er etwa so stark wie den HSC Magdeburg ein, den der BVB am Sonntag mit 34:25 in die Schranken wies. Im Umkehrschluss: Wiederholt das Team diese Leistung, wird auch der Polizeisportverein nicht zum vorweihnachtlichen Stolperstein.