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BVB-Frauen gastieren beim HC Rödertal

Trotz Personalproblemen: Ausrutschen beim Schlusslicht verboten

DORTMUND Die Frauen des BVB treten beim punktlosen Schlusslicht HC Rödertal an. Der komplette Abwehr-Mittelblock droht auszufallen. Die Trainerin warnt.

Trotz Personalproblemen: Ausrutschen beim Schlusslicht verboten

Fünfmal in Serie nicht verloren, viermal hintereinander gewonnen – die Handball-Bundesliga-Frauen des BVB haben sich binnen kürzester Zeit wieder an die Europapokalränge herangearbeitet. Platz drei ist vor dem Auswärtsduell beim Tabellenletzten HC Rödertal (Samstag, 17.30 Uhr, Sporthalle Großröhrsdorf, Melanchthonstr. 27, 01900 Großröhrsdorf) nur noch zwei Zähler entfernt.

Barna ganz entspannt

BVB-Trainerin Ildiko Barna, die am Mittwoch ihren 57. Geburtstag gefeiert hat, bleibt ganz entspannt, schwingt aufgrund der Serie keine großen Lobesreden. „Ich habe genau das von der Mannschaft erwartet“, sagt sie.

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Sie habe vor der Saison damit gerechnet, dass die Hinrunde holprig verlaufen würde, die Mannschaft sich im Laufe der Spielzeit immer weiter steigern würde. „Das habe ich dem Management damals auch so mitgeteilt“, sagt sie. Die kräftezehrende Weltmeisterschaft und die Integration der vielen Neuzugänge seien der Grund gewesen, dass sie der Hinrunde nicht so optimistisch entgegengeschaut habe.

Zu viele Tempogegenstöße

Der nächste Schritt Richtung Europa soll Samstag gegen das Schlusslicht gemacht werden, das bisher noch nicht einen Punkt geholt hat. „Wir dürfen nicht den Fehler machen und das Team unterschätzen. Ich habe einige Spiele von Rödertal gesehen. Die halten eigentlich immer gut mit, lassen im zweiten Abschnitt aber viel zu viele Tempogegenstöße zu.“

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Rödertals Trainer Maximilian Busch hat diese Problematik erkannt. Im Januar hat er Karsten Köfler auf der Bank der Aufsteigers abgelöst. Seit seinem Amtsantritt arbeite er intensiv an der Athletik seiner Spielerinnen. „Zuletzt beim 20:24 gegen Bad Wildungen waren wir auch nah dran am ersten Punktgewinn.“

Rödertals Coach ist Realist

Er ist aber Realist und weiß, dass sein Team vom Leistungsvermögen des BVB weit entfernt sei. „Sollte uns Dortmund aber die Chance lassen, Punkte zu holen, dann werden wir auch alles dafür tun, um sie hier zu behalten“, sagt Busch.

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Die letzten Leistungen des BVB lassen aber nicht darauf schließen, dass der Tabellenletzte für eine Überraschung sorgen wird. Zu stabil, zu stark ist der BVB aufgetreten. Und zu nah ist auch das Ziel Platz drei. „Wir dürfen keine unnötigen Punkte liegenlassen, wenn wir ganz oben dabei bleiben wollen“, sagt Barna. Zwischen dem Tabellendritten TuS Metzingen (22:10 Punkte) und dem Achten Bayer Leverkusen (19:13) liegen gerade einmal drei Zähler.

Emberovics und Mansson fraglich

Beim BVB sind die grippegeschwächten Mira Emberovics und Nadja Mansson fraglich. „Das wären herbe Verluste für uns. Unser kompletter Abwehr-Mittelblock würde dann wegbrechen“, so Barna. Irene Espinola Perez und Saskia Weisheitel wären die ersten Anwärterinnen auf die vakanten Positionen.

Qualität muss reichen

Aber egal, wer in Rödertal vor erwarteten 750 Zuschauern aufläuft, die Qualität im Kader ist so groß, dass der Sieger nur BVB heißen darf. Außer, die Spielerinnen hören nicht auf die Warnung ihrer Trainerin.

Ferenczi nach Oldenburg

Dass Dortmunds dritte Torhüterin Annamaria Ferenczi den BVB zum Saisonende verlässt, war seit längerem klar. Donnerstag hat der Ligakonkurrent VfL Oldenburg mitgeteilt, Ferenczi für die kommende Spielzeit verpflichtet zu haben.

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