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Zum Abschied noch ein letzter Sieg

BVB gegen Thüringer HC

DORTMUND Auf zum letzten Akt: Auch wenn der sportliche Wert der Begegnung gegen den Thüringer HC (Anwurf: Mittwoch, 19.30 Uhr) für die BVB-Damen gleich Null ist, wollen die schon vor dem letzten Spieltag als Absteiger aus der 1. Bundesliga feststehenden Dortmunder Handballerinnen sich mit einer ordentlichen Leistung aus der höchsten Spielklasse verabschieden.

von Von Nils Tyczewski

, 07.04.2010
Zum Abschied noch ein letzter Sieg

Stella Kramer BVB-Frauen 29.08.15 Foto: Peter Ludewig

„Wir wollen dem Publikum, das uns die ganze Saison so hervorragend unterstützt hat, zum Abschluss nochmal etwas bieten, vielleicht sogar einen Sieg“, sagte Trainer Gustl Wilke am Tag vor der finalen Partie. Neben der langzeitverletzten Stephanie Glathe muss der Coach zwei weitere Ausfälle verkraften. Bei Annika Busch bestätigte sich nach dem Celle-Spiel die Diagnose: das hintere Kreuzband ist angerissen. Stella Kramer hat Probleme mit der Wurfschulter und muss wahrscheinlich ebenfalls passen. Unangenehm für Wilke: Damit gehen dem BVB die Linkshänderinnen aus. „Wir wollten ursprünglich eine Spielerin aus der A-Jugend hochziehen“, erklärt Gustl Wilke, „aber die haben auch Verletzungssorgen. Jetzt muss ich wohl eine Rechtshänderin auf der Rechtsaußenposition spielen lassen. Das ist nicht prickelnd, letztlich aber auch nicht entscheidend.“

Dortmunds Trainer erwartet einen engagierten Gegner, der mit einem Sieg in der Tabelle noch auf Rang sechs vorrücken will. „Wir werden aber trotz der Personalprobleme alles geben, um uns bei unserem Publikum mit einem Sieg zu verabschieden,“ ist Wilke zuversichtlich. In Sachen „Torwartfrage“ kann der BVB noch keinen Vollzug vermelden. Wie unsere Redaktion in der Vorwoche exklusiv berichtete, hat der BVB einen „dicken Fisch“ an der Angel, verhandelt mit einer Torhüterin, die momentan als Nummer 1 in der 1. Bundesliga spielt. „Wir werden den Namen aber erst bekannt geben, wenn die Verträge tatsächlich unterschrieben sind“, sagt Wilke.