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1:0 - BVB bezwingt Lübeck

DORTMUND Borussia Dortmunds Regionalliga-Mannschaft nimmt langsam Kurs auf die Qualifikation für die neue 3. Liga. Am Mittwochabend bezwang das Team von Trainer Theo Schneider den VfB Lübeck mit 1:0 (1:0) und belegt nun vorübergehend Platz 5.

von Von Sascha Fligge

, 10.10.2007
1:0 - BVB bezwingt Lübeck

Borusse Marcel Großkreutz (rechts) stellt Lübecks Daniel Cartus.

Das Gesamt-Klassement allerdings spricht noch keine eindeutige Sprache, denn der BVB hat ein Spiel mehr absolviert als das Gros der Liga-Klubs.

Ohne Profi-Mittelfeldspieler Daniel Gordon (Pferdekuss, er saß nur auf der Tribüne), aber mit Martin Amedick in der Innenverteidigung und Vizeweltmeister Lars Ricken auf dem Regiestuhl traten die Borussen vor 993 Zuschauern im Stadion Rote Erde an.

Zehn Minuten lang waren sie die aggressivere, die bestimmende Mannschaft. Anschließend allerdings bekamen vor allem die Außenverteidiger Mehmet Akgün (links) und Nico Hillenbrand (rechts) phasenweise Probleme auf ihren Bahnen. Gegen die verdeckten Schüsse von Ex-Bundesligaprofi Dietmar Hirsch (22./wurde noch vor der Pause verletzt ausgewechselt) und Daniel Cartus (41.) musste Marcel Höttecke im BVB-Tor sein ganzes Können aufbieten. „Er hat extraklasse gehalten“, urteilte Schneider später: „Ab und an hat das Spiel auf der Kippe gestanden.“

Bis zur Führung, die nach einer Standardsituation fiel: Rickens indirekten Freistoß aus 25 Metern leitete Gordon-Ersatz Marcel Großkreutz zu Stürmer Sahr Senesie – und der traf aus zwölf Metern. Sein fünftes Saisontor (34.). Mit David Vrzogic für Akgün (Verdacht auf Faserriss in der Wade) startete der BVB in die zweiten 45 Minuten eines Spiels auf sehr mäßigem technischen und athletischen Niveau. Das Schneider-Team, das in Amedick und Höttecke seine stärksten Akteure hatte, haderte vor allem mit den lange zaghaft und durchsichtig vorgetragenen Offensivaktionen. Ricken (81.) und Senesie (90.) vergaben in der Schlussphase allerdings doch noch hochkarätige Gelegenheiten.

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