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2:1 - BVB siegt beim Meister

STUTTGART Das Warten auf einen Bundesliga-Sieg hat ein Ende: Nach fünf sieglosen Partien in Serie gewann Borussia Dortmund am Samstag Nachmittag ausgerechnet beim Deutschen Meister VfB Stuttgart. Durch seinen Treffer zum 2:1 wurde Mladen Petric zum Mann des Tages.

von Von Sascha Fligge

, 01.12.2007
2:1 - BVB siegt beim Meister

Der Stuttgarter Roberto Hilbert (r.) im Zweikampf mit Dortmunds Dede (l).

Die erste Hälfte stand auf hohem Bundesliga-Niveau. Der BVB legte vor 55.800 Zuschauern ähnlich überzeugend los wie in Hannover, stand in 4-4-2-Ausrichtung mit Raute (Kehl als Sechser, Federico hinter den Spitzen, Blaszczykowski auf der rechten Abwehrseite) zunächst sehr sicher, wirkte aggressiv und wurde begünstigt durch Delpierres Eigentor nach Hereingabe von Dede (11.). Petric, der an VfB-Torhüter Schäfer scheiterte (12.), sowie Pardo, der in eine Valdez-Flanke hineingegrätscht war und beinahe Produzent des zweiten Eigentores geworden wäre (31.), hätten die Dortmunder Führung früh ausbauen können.

Stattdessen bestimmte der anfangs auffällig nervöse Gastgeber die letzte Viertelstunde der ersten Hälfte. Nach einem Missverständnis zwischen den BVB-Innenverteidigern Amedick und Kovac traf Marica aus acht Metern freistehend die Kugel nicht (34.), wenige Sekunden später köpfte Meira eine Hitzlsperger-Ecke aber in die Maschen – 1:1 (35.). Petric und Kehl standen sich gegenseitig auf den Füßen.

Bis zur Pause hatte der BVB in Defensiv-Staubsauger Kehl (87 Prozent gewonnene Zweikämpfe, 80 Prozent angekommene Pässe) seinen Besten, an Regisseur Federico indes lief das Spiel noch vorbei. Kein Wunder: Während der ersten 45 Minuten hatte der Hagener lediglich einen einzigen Zweikampf geführt.

Schäfers Fuß rettet

In die zweiten 45 Minuten startete der VfB mit Spielmacher Yildiray Bastürk (für Rechtsverteidiger Tasci). Es ging nun rauf und runter. Der kleine Türke verzog (54.), Marica scheiterte an Borussias Torhüter Weidenfeller, Hitzlsperger im Nachschuss an Kovacs Extremitäten (56.). Auf der Gegenseite hätte Petric nach einer Kombination über Tinga und Federico aus elf Metern auf 2:1 für den BVB erhöhen können - Schäfers Fußparade verhinderte dies (60.).

20 Minuten später hatte der kroatische Nationalspieler dann aber doch noch seinen großen Auftritt: Eine Sahne-Hereingabe des nun stark verbesserten Giovanni Federico drückte er zum 2:1-Siegtor ins Netz. Bereits der siebte Bundesliga-Treffer des 3,5-Millionen-Euro-Zugangs vom FC Basel. Für den BVB hat er sich jetzt schon gelohnt. Dank Petric darf der BVB ein wenig Luft holen – im Kampf gegen den Abstieg.

 

VfB Stuttgart – Borussia Dortmund 1:2

VfB: Schäfer – Tasci (46. Bastürk), Meira, Delpierre, Magnin – Pardo – Hilbert (63. Costa), Hitzlsperger – Khedira (81. Ewerthon) – Cacau, Marica

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