Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

„Abends willst du dich eingraben“

DORTMUND Zwei Eigentore in drei Punktspielen – eine Horror-Vorstellung für jeden Fußballer. Für Uwe Hünemeier, den Mannschaftskapitän des BVB-Regionalliga-Teams, wurde dieser Albtraum wahr, der möglichst schnell verkraftet werden muss.

von Von Harald Gehring

, 13.08.2007
„Abends willst du dich eingraben“

Pechvogel Uwe Hünemeier.

Haben Sie die zwei Eigentore denn bereits verarbeitet?Uwe Hünemeier: Ich bin sehr selbstkritisch und beschäftige mich natürlich damit. Aber es gab keine Vorwürfe. Du trainierst konzentriert, bist gut vorbereitet und willst eine Topleistung abliefern. Und dann passiert so etwas. Da möchte man sich nach dem Spiel abends am liebsten eingraben. Aber alle wollen mich aufbauen, das hilft.

Die Zeit nach dem Spiel ist sicherlich schlimm genug. Aber was passiert im Spiel direkt nach dem „Einschlag“?Hünemeier: Einen Moment lang ist man völlig perplex, ist erschrocken, dass es passiert ist. Aber ich gehe dann sofort entschlossen in den nächsten Zweikampf, um schnell zurück ins Spiel zu finden. Im Hinterkopf bleibt das Selbsttor. Im Spiel steckt man es weg, nach dem Abpfiff meldet es sich prompt zurück.

In drei Punktspielen eroberte der BVB zwei Punkte. Spürt die Mannschaft schon den ersten Druck?Hünemeier: Wir kennen unsere Stärken und haben bisher gezeigt, dass wir die Qualität besitzen, um in der Punkterunde mitzuhalten. Wir setzen uns selbst unter Druck, wir wollen punkten.

Sonntag tritt Rot-Weiß Essen in Dortmund an. Muss sich etwas am BVB-Spiel ändern?Hünemeier: In Berlin gegen Union haben wir eine Super-Spielanlage gehabt und uns viele Chancen herausgespielt. Vorn müssen wir eben treffen und hinten müssen wir jeden Fehler vermeiden. Alle sind hoch motiviert bei der Sache.