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„Am Borsigplatz geboren“ soll Fan-Herzen erobern

DORTMUND Die Bayern („Stern des Südens“) haben eine. Die Schalker („Königsblauer S04“) auch. Und Werder Bremen („Lebenslang grünweiß“) sowieso. Borussia Dortmund lief in Sachen melodisch einprägsamer Hymne seit Jahren der Musik hinterher.

„Am Borsigplatz geboren“ soll Fan-Herzen erobern

Den potentiellen Kultsong in den Händen: Ulrich Neidl (l.) und BVB-Stadionsprecher Norbert Dickel.

Der Klassiker „Borussia“ von Ex-Stadionsprecher und Kabarettist Bruno Knust ist nicht mehr zeitgemäß. Und die Nachfolge-Versuche von Matthias Kartner und Co. rangierten auf der Bewertungsskala von mitunter ganz nett bis hin zu nervig. Aber eine richtige Hymne? Fehlanzeige.

Doch das könnte sich ändern. In den letzten drei Heimspielen wurde bereits der Song „Am Borsigplatz geboren“ im Vorprogramm eingespielt. Am Sonntag (28.10.) – anlässlich der Partie gegen den FC Bayern München – wird die neue Hymne, die vom Auf und Ab des BVB in den letzten Jahren berichtet, offiziell vorgestellt.

Ob sie die Fans auch von den Sitzen reißt? Ein erstes Feedback gibt es schon. Olaf Suplicki, Vorsitzender der BVB-Fanabteilung lobt: „Der Song hat Kult-Charakter und Hit-Potential. Er hat Tiefe und trifft den Nerv der Fans.“

„Unsere Idee war es, dem BVB endlich wieder eine richtige Hymne zu schreiben“, sagt Ulrich Neidl von der „UN promotion publishing“ in Dortmund. Neidl hatte gemeinsam mit seinem Kollegen Hans van Bael die Idee zum von Andy Schade gesungenen und Marcus Meyersieck produzierten Song. Wohlwissend, dass die schärfsten Kritiker auf der Südtribüne stehen. „Aus diesem Grund sind wir mit der Präsentation auch nicht vorgeprescht.“ Langsam, aber sicher sollten die Ohren der Fans von BVB-Eventmanager Norbert Dickel für „Am Borsigplatz geboren“ sensibilisiert werden.

Ob es mit Erfolg geschehen ist, wird man am Sonntag sehen. Dann wird vor der Partie nicht nur die eingängige Melodie gespielt und der Liedtext auf den Anzeigetafeln eingeblendet, sondern werden auch die Zuschauer, speziell auf den Sitzplatz-Tribünen zum Mitsingen und Schal-Hochhalten animiert. „Wir hoffen, dass wirklich alle Fans den Song annehmen.“ Schließlich sei er ihnen gewidmet, meint Ulrich Neidl.

Zu wünschen wär‘s. In erster Linie der Stimmung im Stadion. Gänsehaut-Atmosphäre könnte dann – wenn schon nicht in den 90 Minuten – zumindest vor den BVB-Spielen aufkommen.

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