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Amedick mit Köpfchen

AHLEN Erst mit Verzögerung entwickelte sich im Ahlener Wersestadion am Freitagabend das von den BVB-Amateuren erwartete Kampfspiel. Hochverdient entführten die Borussen am Ende von 90 dann doch rassigen Minuten mit dem 1:1 (0:0) den erhofften Zähler und gehen nun gelassen ins spielfreie Wochenende.

von Von Dirk Krampe

, 26.10.2007
Amedick mit Köpfchen

Stellt sich der Konkurrenz: Martin Amedick.

Trainer Theo Schneider hatte wie erwartet auf die Doppel-Sechs mit Patrick Njambe und Marcel Großkreutz gesetzt – Großkreutz machte in der Innenverteidung Platz für Martin Amedick, der wie Uwe Hünemeier neben ihm zunächst beschäftigungslos blieb. Ahlen merkwürdig verhalten, ohne Zug zum Tor und mit vielen leichten Abspielfehlern. Der BVB war zu Beginn deutlich besser in der Partie, Nöthes früher Treffer nach Zuspiel von Öztekin auf Ricken aber zählte zurecht nicht, Dortmunds Angreifer stand im Abseits (4.).

Hinten sicher

Danach passierte gute 20 Minuten gar nichts – Dortmund stand hinten sicher, Ahlen suchte vergeblich nach der Lücke.

Erst ein dicker Patzer von RW-Angreifer Lars Toborg hauchte dem Spiel Leben ein, Yasin Öztekin passte schnell qteuer, in der Mitte verzog Nöthe aus fünf Metern freistehend (28.). Plötzlich war die Partie offen, bei einem Konter brachte Davis Vrzogic den Ball nicht quer vors Tor, im Gegenzug verzog Toborg als Zweikampf-Sieger gegen Nico Hillenbrand (31.). Auch Bäumers Freistoß strich am BVB-Tor vorbei (34.). Auf der Gegenseite war es wieder Nöthe, der nach Öztekin-Flanke verpasste (35.)c

Plötzlich unter Druck

Nach der Pause der BVB plötzlich unter Druck. Toborg (48.) und Thioune (53.) scheiterten vor Höttecke, dann aber traf RW: Zwischen Njambe und Großkreutz klaffte eine Riesenlücke, in den Rücken von David Vrzogic stahl sich Kevin Großkreutz, der auch Höttecke ausspielte und locker zum 1:0 einschieben konnte (57.). Glück für Dortmund, als Marco Reus nur den Pfosten traf (61.) Dann aber schlug der BVB zurück: Ricken-Freistoß, Amedick mit dem Hinterkopf – 1:1 (68.). Das Gegentor wirkte wie ein Tiefschlag für die Heimelf, deren Zwischenspurt schlagartig die Luft ausging. Erst in der 84. Minute noch einmal Durchatmen beim BVB – Höttecke aber machte sich bei Buschs 20-Meter-Kracher richig lang. 

BVB II: Höttecke – Hillenbrand, Amedick, Hünemeier, Vrzogic (58. Schmelzer) – Großkreutz, Njambe – Öztekin, Ricken (89. Rummenigge), Hille (46. Omerbegovic) – Nöthe Tore: 1:0 Großkreutz (57.), 1:1 Amedick (68.)

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