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Königstransfer des Sommers

Andre Schürrle will beim BVB jetzt durchstarten

MARBELLA Es ehrt Andre Schürrle, dass er erst gar nicht versucht, seine Hinrunde bei Borussia Dortmund in ein besseres Licht zu rücken. "Schwierig" sei es gewesen, gibt der Königstransfer des Sommers zu, "nach meiner Verletzung bin ich nicht mehr in den Rhythmus gekommen, ich hatte nicht die nötige Wettkampfhärte und nicht mehr die Form, mit der ich der Mannschaft hätte weiterhelfen können."

Andre Schürrle will beim BVB jetzt durchstarten

Andre Schürrle (r.) erzielte im Testspiel gegen PSV Eindhoven einen Treffer und bereitete einen weiteren vor.

Europa-League-Viertelfinale

Fan-Award: FIFA ehrt BVB- und Liverpool-Fans

ZÜRICH Die Fans von Borussia Dortmund sind gemeinsam mit den Anhängern des FC Liverpool mit dem neuen FIFA-Fan-Award ausgezeichnet worden. Der Fußball-Weltverband ehrte damit das Verhalten der Zuschauer beider Klubs beim Europa-League-Viertelfinale an der Anfield Road im vergangenen Jahr.mehr...

Ehrliche Worte eines Spielers, der es gewohnt ist, dass auf ihm immer ein besonderer Druck lastet. Außer bei seiner Station beim FC Chelsea war Schürrle immer ein Spieler, den seine immens hohe Ablöse in eine besondere Rolle drückte, auf dem ein besonderer Druck lastete. „Das kenne ich, seit ich aus Mainz weg bin“, sagt der 26-Jährige und kann daher darüber sogar schmunzeln. Verrückt machen lassen wolle er sich davon nicht, „ich kann ja für die Summen nichts.“

 

Eher könnte ihn unruhig werden lassen, wenn es auch in der Rückrunde nicht laufen sollte. Schürrle hat nur zwei (!) der 24 BVB-Pflichtspiele der ersten Saisonhälfte durchgespielt, das ist ein ernüchternder Wert, der natürlich von seiner Knieverletzung beeinflusst wurde.

Die Innenbanddehnung warf den Offensiv-Dribbler aus der Bahn - kurzfristig, wie auch danach, als er wieder da war. Sein bejubeltes Comeback im Champions-League-Heimspiel gegen Real Madrid, gekrönt durch den 2:2-Ausgleichstreffer, bezahlte er teuer. „Es war zu früh, es war ein Fehler, das muss man so klar sagen.“

Keine schönen Tage 

Klare Worte einer ehrlichen Haut. Andre Schürrle gibt zu, dass der Trainer nach seiner auskurierten Verletzung richtig lag, als er auf andere Spieler setzte. „Die haben gut gespielt, als ich verletzt war, die hatten Rhythmus, ich nicht.“ Keine schönen Tage seien das gewesen, als er vor dem Spiel in Köln aus dem Kader flog, als er in Hoffenheim mit ansehen musste, wie vor ihm Emre Mor und Adrian Ramos eingewechselt wurden.

Abgehakt. Schürrle will nach vorn blicken, doch er gibt zu, „dass ich jetzt auf der Suche bin. Ich habe meinen Platz verloren, andere wie Marco oder Ousmane haben sich dort in den Vordergrund gespielt. Ich muss schauen, wo sich eine Chance bietet.“

Neue Chance im Sturm?

Vielleicht ja im Sturm, doch auch da ist trotz des Fehlens von Pierre-Emerick Aubameyang die Konkurrenz groß. Bange machen lassen aber gilt nicht, „am Ende wird es uns allen helfen, dass wir die Verletzten wieder dabei haben“, sagt Andre Schürrle. „Auch ich brauche Fitness und den Konkurrenzkampf, um meinen besten Fußball zeigen zu können.“ 

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DORTMUND/MARBELLA Alle Farben, viele Formen. Beim Thema Fußballschuhe haben die Profis die Qual der Wahl. Bunt gemischt geht es auch bei Borussia Dortmund zu. In unserem Quiz können Sie testen: Welche Schuhe gehören zu welchem BVB-Spieler?mehr...

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