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Aufbauhilfe für den Torjäger a.D.

DORTMUND Der Torjäger a.D. bemüht sich um Gelassenheit, vom Trainer bekommt Sebastian Hille alle Rückendeckung. „Man weiß ja, wie das bei Stürmern ist“, sagt Theo Schneider. „Ladehemmung haben sie alle mal. Und dann muss man hoffen, dass sie schnell vorüber geht.“

Aufbauhilfe für den Torjäger a.D.

Wirkungsvoll auf der Außenbahn: Sebastian Hille.

Samstag gegen Düsseldorf hatte Hille mal wieder so eine Chance auf dem Fuß. Der Ball frei vor dem Tor, kurze Distanz. Kurz vor Schluss wäre es der Ausgleich gewesen. Aber der 27-Jährige verdarb sich selbst das verspätete Geburtstagsgeschenk einen Tag nach seinem Feiertag.

Wie in Berlin und Wuppertal

Wie schon in Berlin und auch in Wuppertal, als Hille vor dem Tor den Spielen eine Wende hätte geben können. Erklärungen gibt es kaum welche. Beim VfL Bochum II traf Hille in der vergangenen Serie über 20 Mal, empfahl sich so für einen Wechsel nach Dortmund. Für den BVB trug er sich in Hamburg zuletzt in die Torschützenliste ein. Das war am 12. September. Eine Woche zuvor beim 3:0 gegen Cottbus hatte er seinen ersten Pflichtspieltreffer für die Schwarz-Gelben erzielt. Magere zwei Tore entsprechen nicht den Vorstellungen des Angreifers, der sich beim BVB weiterentwickeln wollte.

Senesie noch krank

Schneider hat die Problematik mit seinem Wunsch-Stürmer thematisiert. Er weiß aber auch, dass es kein Rezept gegen Ladehemmung gibt. „Und kein Training.“ Das 0:1 gegen Düsseldorf hat ihn auch gestern noch gewurmt. Beim Golfen suchte Schneider am freien Tag Entspannung, ab heute gilt die Konzentration der Partie Freitag bei RW Ahlen. „Ein wichtiges Spiel“, weiß Schneider. In der Woche drauf hat der BVB spielfrei – da gilt es, dem kleinen Negativtrend gleich Einhalt zu gebieten. Immerhin gibt es personell leichte Entspannung. Patrick Njambe und Martin Amedick könnten mit nach Ahlen reisen, weil die Profis erst am Sonntag spielen. Stürmer Sahr Senesie freilich, der Samstag wegen einer starken Grippe passen musste, bleibt auch für Freitag ein Wackelkandidat. „Er schluckt Antibiotika, ist beinahe zehn Tage aus dem Training“, hat Schneider wenig Hoffnung. Dabei könnte er einen wie ihn vorne gut gebrauchen. 

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